Bei der Nachtfalter-Gattung Eois handelt es sich um kleine Falter aus der Familie der Spanner (Copyright: Patrick Strutzenberger).
Die Bergregenwälder der tropischen Anden sind eine der artenreichsten Regionen auf unserem Planeten. Warum gerade dort so viele Arten leben und wie und wann sie entstanden sind, ist in der Fachwelt umstritten und für die meisten Tiergruppen noch völlig ungeklärt. Ein internationales Forschungsteam um Patrick Strutzenberger von der Universität Wien sowie Kooperationspartnern aus Deutschland und Tschechien ist der Evolution einer artenreichen Gattung von Nachtfaltern auf die Spur gegangen und hat herausgefunden, warum diese evolutionär so erfolgreich sind. Die Ergebnisse dazu sind kürzlich im Fachjournal "PLoS One" erschienen. Bereits Darwin und Wallace stellten sich die Frage nach dem Ursprung der immensen Biodiversität in tropischen Regenwäldern. Diese ist jedoch noch immer nur unzureichend beantwortet. Eine Antwort darauf wäre dabei nicht nur von wissenschaftlichem Interesse, sondern auch bedeutsam zur Implementierung wirksamer Naturschutzmaßnahmen.
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