Das Team der CellChipGroup, das sich mit Gewebezüchtung am Chip befasst: DI Barbara Bchmann, Peter Ertl und Mario Rothbauer (v.l.n.r.)
An der TU Wien wurden Biochips entwickelt, in denen man Gewebe herstellen und untersuchen kann. Die Stoffzufuhr lässt sich dabei sehr präzise dosieren. Menschliche Zellen in der Petrischale zu vermehren, ist heute keine große Herausforderung mehr. Künstliches Gewebe herzustellen, durchzogen von feinen Blutgefäßen, ist allerdings eine viel schwierigere Aufgabe. Biologisch wichtige Transportprozesse, etwa von Sauerstoff, Zucker und anderen Substanzen ins Gewebe, hat man bis heute noch nicht zur Gänze verstanden. Das soll sich nun mit einer ganz neuen Herangehensweise an das Problem ändern: An der TU Wien baut man Mini-Gewebe am Biochip nach - so genannte ,,Organs-on-a-Chip". So kann man komplizierte biologische Prozesse präzise steuern, kontrollieren und messen - viel besser als es in Tierversuchen oder direkt am Menschen möglich wäre.
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