Samenkäfer bei der Paarung. Foto: Janos Bodor
Wer mehr Erfolg in der Fortpflanzung hat, setzt sich durch. Das gilt zumindest im Tierreich. Sexuelle Selektion führt im Rahmen der Evolution dazu, dass sich bei Exemplaren einer Art jene Eigenschaften herausbilden, die für die Paarung von Vorteil sind. Wie dies bei Männchen geschieht, die etwa durch farbenprächtiges Gefieder oder ein mächtiges Geweih punkten, wurde vielfach erforscht. Dass sexuelle Selektion auch bei Weibchen eine wichtige Rolle spielt und wesentlich zum Verständnis der Evolution von Paarungssystemen beiträgt, hat nun Dr. Karoline Fritzsche vom Institut für Zoologie der Karl-Franzens-Universität Graz an Samenkäfern erstmals experimentell nachgewiesen. Die Ergebnisse ihrer Arbeit wurden soeben im renommierten Forschungsjournal 'Current Biology? veröffentlicht. Einige Samenkäfer sind besonders interessant im Bezug auf ihr unkonventionelles Paarungsverhalten, denn bei ihnen gehen die Damen aktiv auf ihre Artgenossen zu.
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