Wenn es sich reibt, sind die Atome schuld

Eine zufällig geformte raue Oberfläche vor dem Schleifprozess.
Eine zufällig geformte raue Oberfläche vor dem Schleifprozess.
Reibung und Verschleiß spielen praktisch in jedem Industriebereich eine wichtige Rolle. AC²T und TU Wien konnten nun wichtige Gesetze der Reibung auf atomarer Ebene erklären. Wenn man einen Schlitten über den Asphalt zieht, dann macht er hässliche Geräusche und wird von der Reibkraft gebremst. Wenn sich dann noch dazu jemand auf den Schlitten setzt, wird die Reibung noch viel größer und man wird ihn kaum noch ziehen können. Je größer die Last, umso größer die Reibkraft - das ist ein wohlbekanntes Gesetz der Reibungslehre. Warum es allerdings einen so einfachen, linearen Zusammenhang zwischen Last und Reibung gibt, war bisher nicht klar. Ein Team des Exzellenzzentrums für Tribologie AC2T research GmbH (kurz AC²T) und der TU Wien konnte diese Frage nun auf mikroskopischer Ebene klären: Entscheidend ist die effektive Kontaktfläche zwischen den beiden aneinander reibenden Objekten.
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