Lachen macht gesund und glücklich. Doch es gibt auch die Angst, ausgelacht zu werden - die so genannten Gelotophobie. Wie die Herzen Betroffener auf vermeintliches Auslachen reagieren, haben ForscherInnen aus Graz, Klagenfurt und München untersucht. Foto: Rainer Sturm/pixelio.de
Der Mensch hat ein fundamentales Bedürfnis danach, dazu zu gehören. Das soziale Wesen tendiert dazu, sich um Akzeptanz zu bemühen und Ablehnung zu vermeiden. Wie Individuen interpretieren, wann sie positiv oder negativ aufgenommen werden beziehungsweise wie stark sie auf Signale aus ihrem Umfeld reagieren, hängt von vielerlei Faktoren ab. "Wir kennen in der Psychologie das Konzept der Ablehnungssensibilität, der ,rejection sensitivity'", erläutert Nilüfer Aydin vom Institut für Psychologie der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt. Sie ist Co-Autorin einer von Ao.Univ. Ilona Papousek vom Institut für Psychologie der Uni Graz geleiteten Studie. ,,Das Konzept beschreibt die Disposition, soziale Ablehnung ängstlich zu erwarten, jederzeit bereit zu sein sie wahrzunehmen und stark darauf zu reagieren.
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