Geschwisterstudie zu Multipler-Sklerose

Auszeichnungen für Mediziner der MedUni Wien beim Kongress der Österreichischen Gesellschaft für Notfallund Katastrophenmedizin. MedUni Wien erarbeitet gemeinsam mit Karolinska Institutet und Helmholtz-Zentrum Ausbildungsprogramm für Entwicklung neuer Medikamente ) In einer internationalen Studie unter Mitwirkung von Simon Hametner vom Zentrum für Hirnforschung der MedUni Wien wurden mittels Magnetresonanztomographie die Gehirne von gesunden Geschwistern von PatientInnen mit Multipler Sklerose und von gesunden ProbandInnen, die nicht mit MS-PatientInnen verwandt sind, untersucht. Es zeigte sich, dass es Unterschiede zwischen den beiden Gruppen gibt, die womöglich auf die bekannte Tatsache zurückzuführen sind, dass Geschwister von MS-PatientInnen eine erhöhte Wahrscheinlichkeit haben, ebenfalls an MS zu erkranken. Die Erkrankung Multiple Sklerose (MS) betrifft das Zentralnervensystem und führt zum entzündlich verursachten Verlust von Myelin, besonders in der weißen Substanz des Gehirns. Die dadurch in unterschiedlichen Regionen der weißen Substanz entstehenden Plaques sind typisch für MS und gut mit T2-gewichteten Sequenzen in der Magnetresonanztomografie (MRT) zu erkennen, was dem MRT eine besondere Stellung in Diagnoseund Verlaufsbeobachtung bei MS-PatientInnen einräumt. Neuere MRT-Sequenzen wie R2* sind sensitiv für Eisen im Gehirn, und dank einer innovativen Kombination von R2* mit Diffusion Tensor Imaging (DTI) ist es nun möglich, auch in der stark gerichteten (anisotropen) myelinisierten weißen Substanz das isotrope Signal von Eisen herauszudestillieren.
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