news 2015
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Klimaschatz aus Nevada
Mit Pflanzen gegen Asbest in Böden
Die Tricks der ganz Kleinen
Mikrobiologen enttarnen rätselhafte "Comammox"-Mikroben
Globale Verantwortung
Neue Erkenntnisse zum Baumwachstum
Energiewende: Wir müssen nur wollen
Klima im Blick
Grüne Fassaden: Pflanzen als Schutz vor der Sommerhitze
Der Boden ganz oben
Systematische Korruption kaum ausmerzbar
Pflanzen wandern um die Welt
Wertvolle Klimadaten
Vom Abfallstoff zum Wertstoff: Nachwachsende Rohstoffe mittels Chemie und Biologie
Cyanatfressende Mikroben
Die Entdeckung der Cyanatfresser
Älter als Ötzi
Fische in Hochgebirgsseen verweiblichen
Dem Winzigkleinen auf der Spur
Umwelt
Ergebnisse 1 - 20 von 27.
Umwelt - Geowissenschaften - 21.12.2015

Die Felskluft Devils Hole in den USA ist weltweit einzigartig. Sie beherbergt ein Unterwasserreservoir, in dem seit hunderttausenden von Jahren konstante Bedingungen herrschen. In einem Projekt des Wissenschaftsfonds FWF untersuchen Forscherinnen und Forscher um Christoph Spötl dieses wertvolle Klimaarchiv und sind dabei einem Rätsel auf der Spur.
Umwelt - Gesundheit - 15.12.2015

Asbestzement galt seit seiner Erfindung in Österreich im 19.Jahrhundert als architektonisches und technisches Wundermaterial. Erst seit den 1980er Jahren führten Untersuchungen über die stark krebserregenden Eigenschaften von Asbest zu Verboten der Nutzung des Materials. Ein internationales Forschungsteam rund um Stephan Krämer vom Department für Umweltgeowissenschaften der Universität Wien untersucht nun den sicheren Umgang mit dem gesundheitsschädlichen Stoff - beim Abbau könnte der gezielte Einsatz von Pflanzen eine erhebliche Rolle spielen.
Umwelt - Biowissenschaften - 09.12.2015
Eine Kläranlage zum Ausprobieren
Die TU Wien hat nun ihre eigene Modellkläranlage. Dort kann man die biochemischen und technischen Prozesse einer Kläranlage verstehen lernen, erforschen und verbessern. Einem Bakterium ist es ziemlich egal, ob es sich in einem schwimmbadgroßen Becken herumtreibt oder in einer kleinen Versuchsanlage.
Biowissenschaften - Umwelt - 01.12.2015

Warum gibt es mehr Kohlenstoff im Boden als in der Luft, und was haben "schummelnde" Bodenbakterien damit zu tun? MikrobiologInnen der Universität Wien und des IIASA haben in einer Computersimulation das Leben und Sterben - und die cleveren Überlebensstrategien - der Mikroorganismen beobachtet. Böden enthalten dreibis viermal so viel Kohlenstoff, wie in der Vegetation oder als CO2 in der Atmosphäre vorhanden ist.
Biowissenschaften - Umwelt - 26.11.2015

Die Nitrifikation spielt eine Schlüsselrolle im natürlichen Stickstoffkreislauf der Erde sowie in der Landwirtschaft. Der von Mikroorganismen durchgeführte Prozess besteht aus zwei aufeinanderfolgenden Schritten. Seit über 100 Jahren gingen ExpertInnen davon aus, dass verschiedene Mikroorganismen für diese Abläufe verantwortlich sind.
Umwelt - Wirtschaft - 23.11.2015

Kommenden Montag, am 30. November 2015, beginnen in Paris beim UN-Klimagipfel die Abschluss-Verhandlungen für ein Nachfolgeabkommen zum Kyoto-Protokoll zur Eindämmung der Treibhausgasemissionen. Für die Verteilung der Emissionsrechte - also der CO2-Mengen, die ein Land in Zukunft noch ausstoßen darf - sowie deren Kontrolle - ist unter anderem zu klären, welchem Staat bestimmte Emissionen überhaupt zuzurechnen sind.
Umwelt - 29.10.2015

Baumwachstum und die Produktion von Biomasse wurden bisher als zeitlich synchron verlaufende Prozesse angesehen. Eine Arbeitsgruppe um den Botaniker Walter Oberhuber war an einem internationalen Forschungsprojekt beteiligt, das belegen konnte, dass diese zwei Vorgänge zeitlich versetzt ablaufen. Die Wissenschaftler berichten darüber in Nature Plants.
Umwelt - Wirtschaft - 14.09.2015

Eine Studie der TU Wien analysiert erstmals Strom, Wärme und Mobilität in Deutschland und Österreich gemeinsam. Bis 2050 können wir einen Großteil der CO2-Emissionen einsparen, selbst ohne großen Speicherausbau. Selbst eine starke Reduktion der CO2-Emissionen in der Stromund Wärmeerzeugung wäre technisch und wirtschaftlich machbar - das ist das Ergebnis einer neue Studie der TU Wien.
Umwelt - 10.09.2015

Regionales Klima besser verstehen und seine Entwicklung im Zuge des Klimawandels beobachten beziehungsweise prognostizieren: Mit diesem Gebiet beschäftigt sich die Forschungsgruppe ReLoClim (Regional
Umwelt - Maschinenbau - 09.09.2015

Begrünte Fassaden können Energie sparen und das lokale Klima in der Stadt deutlich verbessern. An der TU Wien werden unterschiedliche Fassadenbegrünungs-Strategien erprobt, gemessen und simuliert. Wer diesen Sommer schwitzend vor dem Ventilator verbracht hat und sich nach einer Klimaanlage sehnt, sollte sich Gedanken über eine umweltfreundliche Alternative machen: Fassadenbegrünung in der Stadt ist ein neuer Trend, der die Lebensqualität erhöhen und den Energiebedarf senken kann.
Biowissenschaften - Umwelt - 07.09.2015

Welche Mikroorganismen unter den extremen Bedingungen im Hochgebirge aktiv sind, erforscht die Arbeitsgruppe Bodenmikrobiologie und Klimawandel von Paul Illmer in einem interdisziplinären Umfeld. Mit den Ergebnissen ihren Untersuchungen am Schrankogel konnten die Mikrobiologen den Forschungsstand um wertvolle Erkenntnisse bereichern.
Mathematik - Umwelt - 03.09.2015

Korruption ist extrem schwer zu bekämpfen, wenn sie schon weit verbreitet ist, berechnete ein Team um den Mathematiker Karl Sigmund von der Universität Wien.
Umwelt - Biowissenschaften - 19.08.2015

Einige Pflanzenarten breiten sich unter anderen klimatischen Bedingungen sehr rasch aus und verdrängen zum Teil sogar die heimischen Arten. Zu diesen invasiven Pflanzen zählt in Europa z.B. der Riesenbärenklau ( Heracleum mantegazzianum ). (Foto: Jan Pergl) ForscherInnen um Franz Essl und Dietmar Moser vom Department für Botanik und Biodiversitätsforschung der Universität Wien und dem Umweltbundesamt zeigen aktuell in "Nature", dass wir Menschen 13.
Umwelt - Geowissenschaften - 18.08.2015

Am Wegener Center für Klima und Globalen Wandel der Universität Graz haben ForscherInnen die erste Methode zur langfristigen und hoch präzisen Messung von Treibhausgasen in der freien Atmosphäre entwickelt, um damit tiefere Einsichten in die globalen Klimaveränderungen zu ermöglichen. Nach einem Pionierexperiment, das 2011 auf den Kanarischen Inseln durchgeführt wurde, sind nun sämtliche Daten wissenschaftlich ausgewertet.
Umwelt - Biowissenschaften - 30.07.2015

Nachwachsende Rohstoffe liegen im Trend, umso mehr wenn sie durch umweltschonende Produktionsverfahren hergestellt werden. Wie diese funktionieren und welche neuen Methoden es gibt, wird derzeit auf der Biotrans 2015, der größten Fachkonferenz im Bereich Biokatalyse, diskutiert. Die Evolution hat eine Vielzahl von Enzymen hervorgebracht, die spezielle Stoffumsetzungen (sog.
Biowissenschaften - Umwelt - 29.07.2015

Die Aktivität Ammoniakund Nitrit-oxidierender Mikroben ist für das Leben auf der Erde von wesentlicher Bedeutung. In "Nature" berichten MikrobiologInnen um Michael Wagner über ein neues Interaktionsmuster, das für die Verbreitung dieser Mikroorganismen eine wichtige Rolle spielen könnte. Der globale Stickstoffkreislauf ist von zentraler Bedeutung für alles Leben auf der Erde und wird vor allem durch vielfältige Stoffwechselleistungen von Mikroorganismen (Bakterien und Archaeen) am Laufen gehalten.
Umwelt - Biowissenschaften - 29.07.2015

Die Aktivität Ammoniakund Nitrit-oxidierender Mikroben ist für den globalen Stickstoffkreislauf und damit für das Leben auf unserer Erde von wesentlicher Bedeutung. In einer im Fachmagazin "Nature" erschienenen Arbeit berichten ForscherInnen um Michael Wagner vom Department für Mikrobiologie und Ökosystemforschung der Universität Wien, dass diese Mikroben als erste bekannte Lebewesen überhaupt auch ausschließlich von Cyanat als Energiequelle leben können und manche sich dazu sogar gegenseitig füttern.
Umwelt - Geowissenschaften - 26.06.2015

Sie ist 1,7 Tonnen schwer, sieben Meter lang und rund 6000 Jahre alt: Die Zirbe, die Wissenschafter der Uni Graz am Mittwoch, 24. Juni 2015, aus einem Vorfeld der Pasterze geborgen haben, ist älter als die Gletschermumie Ötzi.
Umwelt - Gesundheit - 25.06.2015

Hormonell aktive Umweltgifte, die aus der untersten Schicht der Erdatmosphäre in entlegene Hochgebirgsseen gelangen, lassen Fischmännchen zu Weibchen werden. Das hat Reinhard Lackner vom Institut für Zoologie gemeinsam mit spanischen Kollegen nachgewiesen. Die Forscher berichten darüber in der Fachzeitschrift Nature Scientific Reports.
Umwelt - 12.06.2015

Sie sind fast überall enthalten: In Kosmetik, Kleidung und Verpackungen stecken Nanopartikel, die letztlich in unseren Gewässern, auch in den Badeseen, landen. Ein internationales Team unter Beteiligung der Universität Innsbruck untersucht nun die Auswirkungen von Nanomaterialien auf das Ökosystem See.