Das Unsichtbare sichtbar machen

Photonen schießen Elektronen aus einer Schicht von Molekülen auf einer Silberobe
Photonen schießen Elektronen aus einer Schicht von Molekülen auf einer Silberoberfläche, was die Rekonstruktion von Molekülorbitalen ermöglicht. Foto: Lüftner/Institut für Physik der Uni Graz. <a class="lightbox" rel="lightbox[news]" title="" href=" Sergey Subach, Forschungszentrum Jülich, und Eva-Maria Reinisch, Karl-Franzens-Universität Graz, bei Messungen an der Metrology Light Source (MLS) der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB). Foto: Forschungszentrum Jülich.
Vielen sind sie vielleicht noch aus dem Schulunterricht bekannt: Oftmals als bunte Wolken oder Ballons dargestellt, geben Elektronenorbitale Auskunft über den Aufenthaltsort der Elektronen von Atomen und Molekülen. WissenschafterInnen der Karl-Franzens-Universität Graz, des Forschungszentrums Jülich und der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt Berlin ist es nun gelungen, diese Gebilde in allen drei Dimensionen experimentell zu erfassen. Für ihre Untersuchung nutzten sie die Weiterentwicklung einer Methode, mit der sie die Orbitale vor zwei Jahren bereits zweidimensional sichtbar machen konnten. Ihre Ergebnisse haben sie im Fachmagazin ,,Nature " veröffentlicht. In der Physik werden Elektronen nicht nur als Teilchen, sondern auch als Wellen behandelt. Diese Wellennatur lässt sich über die räumliche Wellenfunktion, das Orbital, beschreiben. ,,Orbitale beinhalten Informationen über die räumliche Verteilung der Elektronen bei einer bestimmten Energie.
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