Baum mit Überraschungseffekt

Mithilfe von ,,offenen Gewächshäusern
Mithilfe von ,,offenen Gewächshäusern" erreichten die Wissenschaftler eine Erhöhung der Bodentemperatur. Foto: A. Gruber
Andreas Gruber vom Institut für Botanik testete die Auswirkungen von Änderungen in der Bodentemperatur auf das Wachstum der Zirbe erstmals in einem Feldexperiment an der Waldgrenze. Die Zirbe - ein Baum der in Tirol in vielerlei Hinsicht bekannt ist: Ihr sehr aromatisch duftendes Holz, dem auch eine gesundheitsfördernde Wirkung zugeschrieben wird, wird gerne als Möbelund Schnitzholz verwendet. Ihre Zapfen und Samen dienen der Lebensmittelproduktion und der Produktion von Spirituosen wie Zirbenlikör und Zirbenschnaps. ,,Bei der Zirbe handelt es sich um den Baum, der am besten an das zentralalpine Höhenklima angepasst ist. Aufgrund ihrer Frostbeständigkeit - sogar Jungtriebe überstehen Spätfrost - stellt die Zirbe die sogenannte Klimax-Vegetation an der Waldgrenze dar", beschreibt Andreas Gruber vom Innsbrucker Institut für Botanik die Baumart. Alles Gründe, um sich das Wachstum der Zirbe in ihrem natürlichen Lebensraum genauer anzusehen. Im Rahmen eines vom österreichischen Wissenschaftsfonds FWF unterstützten Projektes untersuchte ein Team um Andreas Gruber, welche Auswirkungen Änderungen in der Bodentemperatur auf das Wachstum der Zirbe haben.
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