Seelische Gesundheit der Österreicher soll genau untersucht werden

Eine neue Studie soll Lücken im Wissen über die Verbreitung von "Leiden der österreichischen Seele" und die Versorgungssituation der Betroffenen schließen. In den nächsten zwei Jahren wird die Epidemiologie der psychischen Erkrankungen in Österreich wissenschaftlich erhoben. Die Studie wird vom Wiener Sozialpsychiater Johannes Wancata (Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie der MedUni Wien) geleitet. "Wir planen die erste echte epidemiologische Studie zu den psychischen Erkrankungen und zur Versorgung der Betroffenen", sagte Wancata, Vorstand der Abteilung für Sozialpsychiatrie an der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie im AKH. Die Datenlage zu den psychischen Erkrankungen und zur Versorgung der Patienten war in Österreich bisher dürftig. 2011 stellte der Hauptverband der Sozialversicherungsträger eine aus Behandlungsund Medikationsinformationen abgeleitete Studie vor. Im Jahr 2009 erhielten laut diesen Informationen 900.000 Österreicher Leistungen der Krankenkassen wegen psychischer Erkrankungen.
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