Die Erde atmet

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ForscherInnen am Institut für Geodäsie und Geophysik der Technischen Universität (TU) Wien untersuchen die Auswirkungen der Erdatmosphäre auf die Figur, das Rotationsverhalten und das Schwerefeld unseres Planeten. Die Erdatmosphäre bildet nicht nur die Voraussetzung für menschliches Leben auf der Erde, sondern verändert auch deren Figur, das Rotationsverhalten und das Schwerefeld unseres Planeten. Das Forschungsprojekt "Global Geodetic Observing System (GGOS) Atmosphäre" behandelt diese komplexen Zusammenhänge in einem umfassenden und fachübergreifenden Ansatz und wird vom Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) finanziert. Dadurch trägt die Wissenschaft zu einem besseren Verständnis des Systems Erde bei und unterstützt die Entwicklung des weltweiten geowissenschaftlichen Beobachtungssystems Global Geodetic Observing System (GGOS). Am Puls der Erde. In der modernen Geodäsie und im speziellen bei den geodätischen Weltraumverfahren müssen verschiedene Einflüsse der Atmosphäre berücksichtigt werden. Die Atmosphäre verzögert die Radiosignale der GPS-Satelliten wie auch jene der extragalaktischen Radioquellen, die mit dem Verfahren der Very Long Baseline Interferometry (VLBI) beobachtet werden.
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