Schneefrei

Vor und nach dem außergewöhnlichen Lawinenereignis: die Bilder wurden mit nur ei
Vor und nach dem außergewöhnlichen Lawinenereignis: die Bilder wurden mit nur einem Tag Abstand aufgenommen. Fotos: Greenland Ecosystem Monitoring
Beginn des Seitenbereichs: Seitenbereiche: Zum Inhalt (Zugriffstaste 1) Zur Positionsanzeige (Zugriffstaste 2) Zur Hauptnavigation (Zugriffstaste 3) Zu den Zusatzinformationen (Zugriffstaste 5) Zu den Seiteneinstellungen (Benutzer/Sprache) (Zugriffstaste 8) Just eine gescheiterte Messung hat Jakob Abermann, Glaziologe und Gebirgshydrologe an der Universität Graz, eine Reihe neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse beschert. Er war mit seinem Team unterwegs, um die Schneedecke in Grönland zu vermessen. Ein unerwarteter Warmwettereinbruch brachte über Nacht nahezu die gesamte weiße Pracht zum Schmelzen - aber ein neues Phänomen ans Licht: ,,Ich habe auf dem Gelände unzählige Reste von Lawinenabgängen entdeckt", berichtet Abermann. ,,Und das auf sehr flachen Hängen, wo wir sie in der Menge nicht vermutet hätten." - Die ForscherInnen konnten auf hoch aufgelöste Satellitenbilder sowie ein flächendeckendes Monitoring wesentlicher Klima-, Bodenund Abflussdaten zurückgreifen, um die außergewöhnliche Beobachtung näher zu untersuchen. ,,Tatsächlich gingen innerhalb kürzester Zeit auf einem Gebiet von der Fläche Tirols mehr als 800 Lawinen ab", schildert Abermann. ,,Die gefundenen Spuren waren also Teil eines größeren Ereignisses, vermutlich sogar eines der größten bisher beschriebenen." - Dank des lückenlosen Datenmaterials konnte das Team die Witterungsverhältnisse, Luftund Bodentemperaturen, Luftfeuchtigkeit, Schneeverteilung sowie andere Parameter analysieren und die Gründe für die rätselhaften Lawinenabgänge eruieren.
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