
Durch die Unterstützung des BMBWF, der Austria Wirtschaftsservice Gesellschaft mbH (aws) und des MINT-Regionen Service Hub sowie weiterer Sponsoren ist die Teilnahme am Kongress kostenlos. Zudem wird die Veranstaltung für Österreichische Lehrkräfte als Fortbildung anerkannt. Der alle zwei Jahre stattfindende Kongress bietet damit eine ideale Gelegenheit, um neue Impulse für die MINT-Bildung und -Förderung zu setzen.
Wofür steht MINT?
MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Ob Lehre, schulische Schwerpunktsetzung oder Studium: viele Wege führen zu MINT. MINT steht für attraktive Berufe, die das soziale und gesellschaftliche Zusammenleben der Gegenwart und von morgen nachhaltig mitprägen (werden).
Eröffnung der Veranstaltung
Der Kongress wurde heute um 9:00 Uhr von Bundesminister Martin Polaschek eröffnet. Das BMBWF ist beim MINT-Kongress zudem u. a. mit den beiden Sektionschefinnen Doris Wagner und Barbara Weitgruber prominent vertreten. Am offiziellen Auftakt der Veranstaltung nahmen außerdem der steirische Bildungslandesrat Stefan Hermann,ÖLandtagsabgeordneter Lukas Schnitzer, die steirische Bildungsdirektorin Elisabeth Meixner, Rektor Peter Moser von der Montanuniversität Leoben und Rektorin Beatrix Karl von der Pädagogischen Hochschule Steiermark, Leobens Vizebürgermeisterin Birgit Sandler, aws-Geschäftsführer Gerfried Brunner sowie viele Vertreter*innen der Österreichischen Bildungslandschaft und der Österreichischen MINT-Regionen teil.Martin Polaschek, Bundesminister für Bildung, Wissenschaft und Forschung: ,,Wenn wir die großen Herausforderungen wie Digitalisierung und Energiewende bewältigen wollen, brauchen wir noch mehr junge Menschen, die von Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik begeistert sind. Genau hier setzt der MINT-Kongress an: Er bietet eine Plattform für Vernetzung, Austausch und Innovation. Unser Ziel ist es, MINT-Bildung für alle zugänglich zu machen - unabhängig von Geschlecht oder Herkunft. Denn: Alle können mitmachen! Alle können MINTmachen!"
Landtagsabgeordneter Lukas Schnitzer : ,,Es gilt in herausfordernden Zeiten wie den aktuellen gemeinsam alle Anstrengungen zu unternehmen, um die Kompetenzen der Fachkräfte von morgen zu stärken. Sie sind essentiell für unsere Unternehmen und somit für die Wettbewerbsfähigkeit der Steiermark. Von umso größerer Bedeutung ist es, auch weiterhin Forschung und Entwicklung in der grünen Mark stattfinden zu lassen, denn unsere Universitäten und Hochschulen sind der zuverlässige Garant für einen starken Wissenschaftsund Forschungsstandort Steiermark. Daher freue ich mich besonders, beim diesjährigen MINT-Kongress hier an der Montanuniversität in Leoben teilnehmen zu können."
Vielfältiges Kongressprogramm
Im Fokus des Kongresses stehen drei zentrale Themenbereiche, an denen sich die Vorträge, Workshops und Podiumsdiskussionen orientieren: Der erste Kongresstag widmet sich der Künstlichen Intelligenz und Digitalisierung. Am zweiten Tag stehen Wissenschaft und Forschung am Puls der Zeit, Wissenstransfer und Wissenschaftskommunikation im Mittelpunkt. Der dritte Kongresstag befasst sich mit Nachhaltigkeit und Green Jobs, Green Transition und Green Chemistry. Diese Schwerpunkte verdeutlichen die Relevanz zukunftsweisender Technologien und nachhaltiger Innovationen für den Bildungsund Wirtschaftsstandort Österreich. Eine umfangreiche Fachausstellung ergänzt das Programm.Aktionsplan MI(N)Tmachen
Ein zentraler Hintergrund des Kongresses ist der Aktionsplan MI(N)Tmachen, der 2023 ins Leben gerufen wurde. Ziel dieses Plans des BMBWF ist es, mehr junge Menschen für MINT-Fächer zu begeistern und dem Fachkräftemangel in diesen Bereichen entgegenzuwirken. Die Maßnahmen erstrecken sich über die gesamte Bildungskette, von der frühen Bildung bis hin zu Universitäten und Fachhochschulen. Bis 2030 soll der Anteil der MINT-Absolvent*innen um 20 Prozent erhöht werden, um die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit und den Wohlstand in Österreich langfristig zu sichern.Breite Unterstützung aus Bildung und Wirtschaft
Hinter dem MINT-Kongress steht eine breit angelegte Zusammenarbeit unterschiedlichster Institutionen und Fachbereiche, darunter das BMBWF und die Bildungsdirektion Steiermark, die Montanuniversität Leoben, die Pädagogische Hochschule Steiermark und die Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW). Zu den Partnern gehören außerdem sämtliche steirische Universitäten und Hochschulen sowie die TU Austria. Wichtige Unterstützer sind zudem die Stadtgemeinde Leoben, die Industriellenvereinigung, die MINT-Förderinitiative ,,Science Garden", die MINTality Stiftung sowie die Kaiserfeldstiftung.Das ausführliche Programm des MINT-Kongresses finden Sie unter: https://www.unileoben.ac.at/mint-kongress/programm/
Den Beitrag von Kanal 3 zum MINT-Kongress finden Sie hier: https://www.kanal3.tv/?cid=4

