Der Pharmazeut Johannes Saukel zeigt uni:view eine "Oase am Dach", den Arzneipflanzen-Garten des Universitätszentrums Althanstraße.
Gegen (fast) alles ist ein Kraut gewachsen - auf den Dächern des Universitätszentrums Althanstraße blühen hunderte Arzneipflanzen zu Anschauungsund Forschungszwecken. Ein Spaziergang mit Pharmazeut Johannes Saukel gibt Einblicke in vergessenes Kräuterwissen und unterschätzte Giftpflanzen. Das Universitätszentrum Althanstraße erstreckt sich über den Dächern des Franz-Josef-Bahnhofs und birgt einen Kräutergarten, der es in sich hat: Von Pilsenkraut über Tabak bis hin zu diversen Alpenpflanzen - auf 6000m² Fläche wachsen hier mehrere hunderte verschiedene Arzneipflanzen. Zu Forschungszwecken. Der Dachgarten sieht nicht nur schön aus, sondern wird auch für die Forschung genutzt: In einem aktuellen Projekt des Departments für Pharmakognosie geht es beispielsweise um den Modus der Fortpflanzung von Fingerkräutern. "In diesen Populationen gibt es Pflanzen, die trotz unterschiedlicher Chromosomenzahl nebeneinander wachsen und offensichtlich 'miteinander können'. Warum das so ist, untersuchen wir anhand von Stecklingen", erklärt Wissenschafter Johannes Saukel.
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