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Sind Genossenschaften die krisenfestere Wirtschaftsform? Viele Überlegungen spre
Sind Genossenschaften die krisenfestere Wirtschaftsform? Viele Überlegungen sprechen für diese Sichtweise. Foto: Dio Hasbi Saniskoro/pexels.com
Sind Genossenschaften die krisenfestere Wirtschaftsform? Viele Überlegungen sprechen für diese Sichtweise. Foto: Dio Hasbi Saniskoro/pexels.com - Die wirtschaftlichen Langzeitfolgen des mehrwöchigen Lockdowns in Österreich sind derzeit noch nicht absehbar, fix ist aber, dass auch hierzulande zahlreiche KMUs und EPUs um das finanzielle Überleben bangen. ,,Die Corona-Krise hat uns gezeigt, dass wir uns für die Zukunft alternative ökonomische Modelle überlegen sollten, die auf Solidarität und Kooperation beruhen", meint Andreas Exner vom Regionalen Zentrum für Nachhaltigkeit an der Universität Graz (RCE Graz-Styria). Er koordiniert ein von der Stadt Graz im Rahmen des Kulturjahres 2020 gefördertes Forschungsprojekt, das genossenschaftlichem Wirtschaften zu neuem Aufschwung verhelfen soll. Lokal, produktiv, inklusiv - Als die ÖVP und die Grünen Anfang 2020 ihr Regierungsprogramm für die kommenden fünf Jahre präsentierten, war der Corona-bedingte Lockdown noch nicht absehbar. Dennoch bekannten sich die beiden Parteien schon damals zu einer Förderung von Genossenschaften als ,,nachhaltige und krisenfeste Unternehmensform zur Unterstützung der kleinen und mittelständischen Unternehmen." Nun hätten die aktuellen Ereignisse gezeigt, dass die Zukunft tatsächlich in der Solidarischen Ökonomie liegen muss, unterstreicht Exner: ,,Im Gegensatz zu konventionellen Wirtschaftsformen sind Genossenschaften - das belegen viele Studien seit der Finanzkrise 2008 - widerstandsfähiger in Krisenzeiten und gleichzeitig sozial inklusiver.
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