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Technische Universität Wien
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Innovation - 24.10.2018
Industrie-Abwärme besser nutzen
Die TU Wien arbeitet an besseren Nutzungsmöglichkeiten für Abwärme. Am 19. Oktober fand dazu ein Workshop mit Kooperationspartnern aus Wissenschaft und Industrie statt. Was man für lästige Abwärme hält, kann gleich daneben wertvolle Nutzwärme sein. Die Internationale Energieagentur (IEA) untersucht mit dem internationalen Forschungsprogramm IETS (Industrial Energy-Related Technologies and Systems) die Frage, wie man in der Industrie Abwärme sinnvoll nutzen kann, um Energie zu sparen und die Effizienz zu steigern.
Chemie - 23.10.2018

Winzige Strukturen, in denen sich lebende Zellen vermehren, kann man gezielt mit Laserstrahlen herstellen. An der TU Wien wurde diese Technik nun deutlich verbessert. Zellen in einer Petrischale wachsen zu lassen ist einfach - aber es gibt einen gravierenden Nachteil: Man ist auf zwei Dimensionen beschränkt.
Physik - Biowissenschaften - 16.10.2018

Elliptisch polarisiertes Licht kann zu systematischen Messfehlern führen: Forschende haben erstmals einen Welleneffekt nachgewiesen, der zu Messfehlern bei der optischen Positionsbestimmung von Objekten führen kann. Die nun in der Zeitschrift Nature Physics veröffentlichte Arbeit könnte Konsequenzen für die Lichtmikroskopie haben, aber auch bei der Positionsbestimmung mit Hilfe von Schall, Radaroder Gravitationswellen eine Rolle spielen.
Karriere - 15.10.2018
Beruflich oder privat? Smartphones erschweren die Grenzziehung
TU Wien und Arbeiterkammer Niederösterreich führten eine Studie zur Nutzung von Smartphones durch. Oft verschwimmen die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit. Man sieht abends noch nach, ob der Chef ein E-Mail geschrieben hat. Man geht morgens beim Frühstück am Handy die Zahlen für die Sitzung durch.
Umwelt - Maschinenbau - 09.10.2018

Ethanol kann einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten: An der TU Wien wurde ein Dieselmotor entwickelt, der mit über 70 % Bio-Ethanol betrieben werden kann. Ein Motor, der zwei verschiedene Treibstoffe gleichzeitig nutzt, wurde von der TU Wien konzipiert: Er verwendet sowohl Bio-Ethanol als auch Diesel, der zum Zünden eingesetzt wird.
Physik - 08.10.2018

Eine neue Vermutung scheint die Stringtheorie aus den Angeln zu heben. Timm Wrase von der TU Wien veröffentlichte dazu nun vieldiskutierte Ergebnisse. In der Stringtheorie könnte ein Umbruch bevorstehen. Im Juni veröffentlichte ein Team von Stringtheoretikern aus Harvard und Caltech eine revolutionär klingende Vermutung Die Stringtheorie soll mit der Existenz von ,,Dunkler Energie", wie sie bisher verstanden wurde, grundsätzlich unvereinbar sein - doch nur mit ,,Dunkler Energie" kann man heute die beschleunigte Expansion des Universums erklären.
Umwelt - 03.10.2018

Schlechte Nachrichten für das Klima: Pflanzen wachsen im Frühling immer früher, doch anders als gedacht wird dadurch deutlich weniger CO2 aufgenommen. Das zeigt eine Nature-Studie mit Beteiligung der TU Wien. Der Klimawandel beeinflusst das Pflanzenwachstum - der Wachstumsschub im Frühling beginnt immer früher.
Physik - 27.09.2018

Eine neue, vielversprechende Mikroskopiemethode wurde an der TU Wien entwickelt - die ,,Nanomechanische Absorptions-Mikroskopie". Gemessen wird dabei nicht Licht, sondern Schall. Einzelne Moleküle kann man nicht fotografieren. Wenn man Objekte abbilden will, die kleiner sind als die Wellenlänge des Lichts, muss man sich besondere Tricks einfallen lassen.
Biowissenschaften - Gesundheit - 24.09.2018

Im Rahmen einer industriellen Kooperation wurde an der TU Wien ein Medizinprodukt entwickelt, das die Symptome von Zöliakie lindern oder sogar vollständig beseitigen kann. Es soll bereits 2021 erhältlich sein. Zöliakie ist eine recht häufige Erkrankung - etwa ein bis zwei Prozent der europäischen Bevölkerung leiden darunter.
Physik - 20.09.2018

Mit Hilfe ausgeklügelter Experimente und Berechnungen der TU Wien ist es erstmals gelungen, die Dauer des berühmten photoelektrischen Effekts zu messen. Es war eines der entscheidenden Experimente für die Quantenphysik: Wenn Licht auf bestimmte Materialien fällt, werden Elektronen aus der Oberfläche herausgelöst. Albert Einstein konnte dieses Phänomen 1905 erstmals erklären, indem er von ,,Lichtquanten" sprach - den kleinsten Einheiten des Lichts, die wir heute Photonen nennen.
Mathematik - 10.09.2018

Die Grundidee ist einfach: Auf einem Brett befinden sich Nägel, und zwischen ihnen soll ein langer Faden so hin und her gespannt werden, dass er ein bestimmtes Bild ergibt. Recht einfach lassen sich so interessante geometrische Muster produzieren. Den wahren Profis gelingt es sogar, durch eine ausgeklügelte Anordnung der Fadenlinien ein Portrait zu erstellen.
Physik - 04.09.2018

Unter bestimmten Bedingungen kann ein Atom andere Atome dazu bringen, einen kräftigen Lichtblitz auszusenden. An der TU Wien wurde dieser Quanten-Effekt nun nachgewiesen. Theoretisch vorhergesagt wurde das Phänomen schon vor Jahrzehnten - doch im Experiment ist es nur sehr schwer nachzuweisen: Man spricht von ,,Superradianz", wenn ein Atom Energie in Form von Licht abgibt, und dabei eine große Zahl anderer Atome in unmittelbarer Nachbarschaft dazu bringt, ebenfalls zur selben Zeit Energie abzustrahlen.
Astronomie & Weltraum - 31.08.2018

Wenn Raumfahrzeuge zu fremden Planeten geschickt werden, oder wenn die Bewegung der Erde untersucht wird kommt in Zukunft ein Referenzsystem zum Einsatz, an dessen jüngster Realisierung die TU Wien maßgeblich mitgewirkt hat. Am 30. August wurde bei der Generalversammlung der Internationalen Astronomischen Union (IAU) in Wien entschieden, den neuen himmelfesten Referenzrahmen ICRF3 anzunehmen, um Richtungen im Weltraum noch genauer als bisher angeben zu können.
Physik - Chemie - 28.08.2018

Wie entstehen die dünnsten Strukturen, die es gibt? Als ,,zweidimensionale Materialien" bezeichnet man Kristalle, die nur aus einer oder wenigen Schichten von Atomen bestehen. Sie zeigen oft ungewöhnliche Eigenschaften, die viele neue Anwendungen in Optoelektronik und Energietechnik versprechen. Eines dieser Materialien ist 2D-Molybdändisulfid, eine atomar dünne Schicht aus Molybdän- und Schwefelatomen.
Innovation - Wirtschaft - 27.08.2018
TU Austria Innovations-Marathon ging erfolgreich ins Ziel
Acht Unternehmen legten im Rahmen der Alpbacher Technologiegespräche 2018 Problemstellungen aus der Praxis in die Hände 40 ausgewählter Alpbach-Stipendiatinnen und -Stipendiaten, die in Teams 24 Stunden Zeit hatten, Lösungen und Prototypen zu entwickeln. Gemeinsam mit dem Organisationsteam der TU Austria , dem Verbund der drei österreichischen technischen Universitäten TU Graz, TU Wien und Montanuniversität Leoben, haben die Unternehmenspartner reale Herausforderungen als Aufgabenstellungen formuliert.
Chemie - 24.08.2018

Saubere Oberflächen gibt es nicht - außer im Vakuum. Jeder winzige Regentropfen hinterlässt eine Schmutzschicht, sogar der Kontakt mit gewöhnlicher Luft reicht aus, um eine saubere Materialoberfläche augenblicklich mit einer Schicht verschiedener Moleküle zu überziehen. Diese dünnen Schmutzschichten verändern die Eigenschaften des Materials deutlich, sie sind allerdings extrem schwer zu untersuchen.
Gesundheit - Biowissenschaften - 13.08.2018

Die Plazenta hat eine wichtige und hochkomplizierte Aufgabe: Sie muss dafür sorgen, dass zwischen der Mutter und ihrem ungeborenen Kind wichtige Substanzen ausgetauscht werden und gleichzeitig anderen Substanzen der Durchgang versperrt wird. Längst hat man noch nicht vollständig verstanden, wovon die Durchlässigkeit der Plazenta abhängt - schließlich ist es kaum möglich, ihre Funktion am Menschen direkt zu untersuchen.
Chemie - Physik - 08.08.2018

Das Team: Dr. Florian Glöcklhofer, Michael Josef Taubländer, Prof. Martina Marchetti-Deschmann und Dr. Miriam M. Unterlass beim Diskutieren von Ergebnissen. Der Farbstoff Indigo ist bei Raumtemperatur vollständig wasserabweisend. Ein aufgebrachter Tropfen Wasser perlt einfach ab.
Bauingenieurwesen - 06.08.2018

Wenn es im Hochsommer in der überhitzten Wohnung kaum noch auszuhalten ist, nützt oft nur noch die Flucht ins Freibad. Bauliche Maßnahmen zu setzen, um die Temperaturentwicklung zu kontrollieren, ist nachträglich oft kaum noch möglich und wenig wirksam - abgesehen vom Einbau einer Klimaanlage.
Physik - 24.07.2018

Mit einem Hochpräzisions-Experiment der TU Wien suchte man an der Neutronenquelle PF2 des Instituts Laue-Langevin nach hypothetischen ,,Symmetronen-Feldern", mit denen man dunkle Energie erklären könnte. Eines steht fest: Da draußen ist etwas, was wir nicht kennen. Seit vielen Jahren sucht man nach der geheimnisvollen ,,dunklen Materie" oder ,,dunklen Energie".



