Die saubersten Wassertropfen der Welt

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In der Vakuumkammer wird ein hochreiner Eiszapfen hergestellt und dann geschmolz
In der Vakuumkammer wird ein hochreiner Eiszapfen hergestellt und dann geschmolzen.
Saubere Oberflächen gibt es nicht - außer im Vakuum. Jeder winzige Regentropfen hinterlässt eine Schmutzschicht, sogar der Kontakt mit gewöhnlicher Luft reicht aus, um eine saubere Materialoberfläche augenblicklich mit einer Schicht verschiedener Moleküle zu überziehen. Diese dünnen Schmutzschichten verändern die Eigenschaften des Materials deutlich, sie sind allerdings extrem schwer zu untersuchen. An der TU Wien entwickelte man nun eine neue Untersuchungsmethode: Durch das Herstellen und Schmelzen von hochreinem Eis erzeugt man die saubersten Wassertropfen der Welt und bringt sie auf Titanoxid-Oberflächen auf. Dadurch konnte man zeigen: Die entscheidenden Übeltäter, die sich an Titanoxid-Oberflächen anlagern sind nicht etwa Wassermoleküle, sondern organische Säuren, die in der Luft eigentlich nur in winzigen Spuren enthalten sind - Essigsäure und Ameisensäure. Diese Ergebnisse und die neue Untersuchungsmethode wurden nun im Fachjournal ,,Science" veröffentlicht. Unerklärte Strukturen - Ein oberflächenphysikalisch besonders gut erforschtes Material ist Titanoxid (TiO2).
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