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Medizinische Universität Wien


Ergebnisse 521 - 540 von 961.


Gesundheit - 20.10.2020
Neue Methode ermöglicht gezieltere Messung der Schilddrüsenhormonwirkung im Gewebe
PatientInnen mit einer Schilddrüsenfunktionsstörung werden standardmäßig mit Medikamenten therapiert, die den gestörten Hormonhaushalt regulieren. Deren Wirkung wird mittels Blutbefunden überprüft. Ein Team um Michael Krebs von der Abteilung für Endokrinologie und Stoffwechsel der MedUni Wien erprobte nun im Rahmen einer Studie den Einsatz einer speziellen Art der Magnetresonanz (MR) - Untersuchung, um die Wirkung auch im Körpergewebe zu messen.

Gesundheit - 19.10.2020
NK-Zellen besitzen auch eine Erinnerungsfunktion
Good News für das menschliche Immunsystem: ForscherInnen der Universitätskliniken für Dermatologie und Chirurgie der MedUni Wien konnten unter der Leitung von Georg Stary, der auch am CeMM (Forschungszentrum für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften) und an der Ludwig-Boltzmann-Gesellschaft forscht, und der Mitwirkung von Matthias Farlik einer Untergruppe der zytotoxischen NK-Zellen, die in ihrer Immunantwort bisher als ,,antigen-unspezifisch" galten, eine immunologische Erinnerungsfunktion zuschreiben.

Gesundheit - Biowissenschaften - 16.10.2020
Wie Krebszellen aus Tumoren flüchten
Körperzellen versuchen zu entkommen, wenn sie in dichtem Gedränge vieler Zellen ,,eingekesselt" werden. Ein Wissenschaftler der St. Anna Kinderkrebsforschung bzw. von der MedUni Wien hat gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen entdeckt, dass der Zellkern eine Art ,,Fluchtreflex" auslöst, um die Zelle zu befreien.

Biowissenschaften - Psychologie - 14.10.2020
STAT3 als wichtiger Faktor für die emotionale Reaktivität identifiziert
Zahlreiche wissenschaftliche Studien weisen auf eine entscheidende Rolle von Entzündungsprozessen für die Entstehung von psychiatrischen Erkrankungen hin. Besondere Bedeutung kommt hier unter anderem dem Interleukin 6/STAT3-Signaltransduktionsweg zu, der im Zusammenhang mit Depression, Schizophrenie und bipolaren Erkrankungen steht.

Gesundheit - 13.10.2020
Körperliche Aktivität senkt das Krebsrisiko
Die Störung von unseren zirkadianen Rhythmen, ausgelöst durch eine schlechte Abstimmung von Umwelteinflüssen wie zum Beispiel Licht oder Nahrungsaufnahme und unseren internen 24-Stunden-Tagesrhythmen (zirkadiane Rhythmen), ist eine mögliche Ursache für Krebs. Mit körperlicher Aktivität lässt sich das Krebsrisiko jedoch deutlich senken.

Gesundheit - 12.10.2020
TumorpatientInnen und deren betreuendes medizinisches Personal weisen selten SARS-CoV-2-Antikörper auf
Das medizinische Personal ist durch häufige PatientInnen-Kontakte einem erhöhten Infektionsrisiko mit SARS-CoV-2 ausgesetzt. Zur Risikopopulation zählen aber auch TumorpatientInnen auf onkologischen Stationen. Ein Forschungsteam um Thorsten Füreder von der Klinischen Abteilung für Onkologie der Universitätsklinik für Innere Medizin I von MedUni Wien und AKH Wien konnte in einer Studie nachweisen, dass nur wenige ÄrztInnen, PflegerInnen und PatientInnen Antikörper gegen das SARS-CoV-2-Virus aufweisen.

Chemie - Biowissenschaften - 09.10.2020
Wie man die Naturgesetze überlistet - aber doch nicht ganz
Super-Resolution-Mikroskopie wird heute auf der ganzen Welt verwendet, doch sie kann trügerisch sein: TU Wien und MedUni Wien zeigen, dass die Bilder oft falsch interpretiert werden. Das Superresolution-Forschungsteam: René Platzer, Johannes Huppa (beide MedUni), Mario Brameshuber und Magdalena Schneider (TU Wien) (v.l.n.r.

Biowissenschaften - Gesundheit - 22.09.2020
SARS-CoV-2 Antikörpertest: Expertise heimischer Universitäten
Für eine Einschätzung der Ausbreitung von SARS-CoV-2 sowie der bereits erfolgten Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus braucht es - zusätzlich zu den derzeit verfügbaren PCR-Tests - zuverlässige und massentaugliche Analyseverfahren, mit denen SARS-CoV-2-Antikörper nachgewiesen werden können. Ein ExpertInnen-Team dreier heimischer Universitäten - BOKU, Vetmeduni Vienna und MedUni Wien - hat nun den ersten quantitativen SARS-CoV-2-Antikörpertest entwickelt.

Gesundheit - Biowissenschaften - 10.09.2020
Allergische Immunantworten helfen bei der Abwehr bakterieller Infektionen
Eine gemeinsame Studie des CeMM Forschungszentrums für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, der Medizinischen Universität Wien und der Stanford University School of Medicine könnte miterklären, warum der Körper im Laufe der Evolution an einem bekannten ,,Allergiemodul" festgehalten hat: Der betreffende Baustein des Immunsystems, bestehend aus Mastzellen und Immunglobolin E (IgE) Antikörpern, kann die Widerstandskraft des Körpers gegen sekundäre bakterielle Infektion erhöhen.

Gesundheit - Biowissenschaften - 08.09.2020
Polycythaemia vera: Bestimmung individueller DNA-Varianten ermöglicht wirksamere Therapie
Die Polycythaemia vera ist eine chronische, bösartige Erkrankung des blutbildenden Systems und wird durch Gabe von Interferon alpha-basierten Medikamenten vorwiegend mit anhaltendem Erfolg behandelt. Bei einigen Fällen gelingt dies aus bisher unklarer Ursache jedoch nicht. Eine Forschungsgruppe um Robert Kralovics vom Klinischen Institut für Labormedizin der MedUni Wien sowie vom CeMM konnte nun durch genetische Assoziationsstudien zeigen, dass PatientInnen mit bestimmten, in der Bevölkerung häufig vorkommenden DNA-Varianten therapeutisch weniger gut ansprechen.

Gesundheit - Biowissenschaften - 28.08.2020
Renate Kain Autorin einer Übersichtsarbeit in Nature Reviews Disease Primers
Renate Kain, Leiterin des Klinischen Instituts für Pathologie der MedUni Wien, wurde als Mitautorin einer Übersichtsarbeit zum Thema ANCA-assoziierte Vaskulitis im hochrenommierten Journal Nature Reviews Disease Primers eingeladen. Nature Reviews Disease Primers ist (mit Impact Factor 40) das prestige-trächtigste Journal zur Publikation von State-of-the-Art-Übersichtsarbeiten zu bestimmten Erkrankungen.

Gesundheit - 25.08.2020
Warum sich COVID-19-Infektionskurven anders verhalten als erwartet
Bei den meisten Epidemien zeigen die Infektionskurven eine typische S-Form. Im Fall von COVID-19 stiegen die Infektionskurven nach dem ersten Höhepunkt jedoch linear an. Um dieses untypische Verhalten zu erklären, haben Wissenschaftler des Complexity Science Hub Vienna und der Medizinischen Universität Wien die traditionellen Epidemiologie-Modelle nun erweitert.

Biowissenschaften - Gesundheit - 24.08.2020
Fischallergie: Kollagen wird als wichtiges Allergen oft übersehen
Immer mehr Menschen weltweit leiden an einer Fischallergie. Das im Fisch enthaltene Kollagen ist für viele FischallergikerInnen ein wichtiges Allergen, jedoch ist es in den meisten kommerziell erhältlichen Diagnostests, die auf wässrigen Extrakten von Allergenquellen beruhen, in zu geringen Mengen enthalten.

Gesundheit - Pharmakologie - 17.08.2020
Kein erhöhtes COVID-19-Risiko bei Krebsbehandlungen im Krankenhaus
Eine Studie unter Leitung der MedUni Wien hat die COVID-19-Infektionsraten von im Universitätsklinikum AKH Wien behandelten KrebspatientInnen analysiert. Dabei zeigte sich, dass diese aufgrund strikter Sicherheitsmaßnahmen im klinischen Bereich keine höheren Infektionsraten mit dem Coronavirus aufwiesen als die Gesamtbevölkerung.

Gesundheit - Biowissenschaften - 05.08.2020
COVID-19: Nicht alle PatientInnen entwickeln schützende Antikörper
Ein nun von einer Studiengruppe der MedUni Wien entwickelter Labortest macht es möglich, zu bestimmen, ob COVID-19-PatientInnen nach der Erkrankung schützende Antikörper entwickeln. Das zentrale Ergebnis der Tests: Die WissenschafterInnen vom Institut für Pathophysiologie und Allergieforschung der MedUni Wien fanden heraus, dass nur rund 60 Prozent der an COVID-19 erkrankten und genesenen PatientInnen schützende Antikörper entwickeln und konnten erstmals zeigen, dass manche Antikörper das Virus sogar ,,fördern", indem sie es an die Körperzellen heranführen.

Biowissenschaften - Gesundheit - 31.07.2020
Spurensuche in der Zelle: Forschungsgruppe entdeckt neues, RNA-modifizierendes Enzym
ForscherInnen der Gruppe von Javier Martinez an den Max Perutz Labs, ein Joint Venture der Medizinischen Universität Wien und der Universität Wien, haben eine einzigartige chemische Reaktion am Ende von RNA Molekülen zum ersten Mal in menschlichen Zellen nachgewiesen. Diese Reaktion war bisher nur in Bakterien und Viren bekannt.

Gesundheit - Pharmakologie - 30.07.2020
Rippenfellkrebs: Biomarker für Aggressivität und mögliche neue Therapiestrategie gefunden
Die Reaktivierung von Telomerase ist ein Schlüsselmechanismus für das unbegrenzte Wachstum von Krebszellen. Auch beim Rippenfellkrebs (Mesotheliom) wird Telomerase angeschaltet, weil ihr Hauptbestandteil TERT im Übermaß produziert wird. Dabei waren die Mechanismen der Re-Aktivierung des dafür zuständigen TERT Gens bisher weitgehend unklar.

Gesundheit - Pharmakologie - 23.07.2020
Hepatitis C: Neue Methode zur nicht-invasiven Risikoeinschätzung nach Heilung entwickelt
Durch die virusbedingte chronische Entzündung der Leber bei einer Hepatitis C bildet sich steifes Narbengewebe in Form einer Leberfibrose/Zirrhose. Als Folge wird der Blutfluss durch das Organ behindert, es kommt zu Bluthochdruck in der Pfortader. Dieser ist mehrheitlich für tödliche Komplikationen verantwortlich.

Biowissenschaften - Gesundheit - 22.07.2020
Adipositas: Genetische Faktoren beeinflussen das Essverhalten
Personen mit genetischer Prädisposition für Übergewicht haben es deutlich schwerer, ihr Gewicht zu halten. Ein Forschungsteam um die Ernährungsepidemiologin Leonie-Helen Bogl an der Abteilung für Epidemiologie der MedUni Wien konnte in der spezifischen Datenauswertung einer finnischen Kohortenstudie von Zwillingen zeigen, dass genetische Risikofaktoren das Essverhalten beeinflussen.

Gesundheit - Pharmakologie - 21.07.2020
Neue Therapieansätze für bösartigen Knochenkrebs
Das Osteosarkom (OS) ist der häufigste bösartige Knochenkrebs. Eine Studie der MedUni Wien unter Leitung des Genetikers Erwin Wagner konnte nun Krankheitsmechanismen des Osteosarkoms entschlüsseln und somit den Weg für potenzielle neue Diagnoseund Therapiestrategien zur Bekämpfung dieser Knochenerkrankung eröffnen.