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Medizinische Universität Wien
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Gesundheit - 06.06.2024
Neues AI-System zur Analyse von Hauterkrankungen getestet
In einer Studie unter Leitung der Monash University in Melbourne, der University of Queensland in Brisbane und der Medizinischen Universität Wien wurden die Vielseitigkeit und Zuverlässigkeit des neu entwickelten AI-Systems ,,PanDerm" bei der Diagnose von Hauterkrankungen überprüft. Die Ergebnisse der Studie, die aktuell im Top-Journal ,,Nature Medicine" publiziert wurde, zeigen, dass das Open Source-Modell bei unterschiedlichen Problemstellungen sehr gute Resultate erbringt und aufgrund seiner diagnostischen Genauigkeit und Effizienz eine wertvolle Unterstützung für Ärzt:innen sein kann.
Gesundheit - 05.06.2024
Prostatakrebs: Protein zum Verlangsamen des Tumorwachstums identifiziert
Prostatakrebs wird mit fortschreitender Entwicklung zunehmend aggressiv, sodass es zur Metastasenbildung kommen kann. In dieser Form ist der Tumor schwer zu behandeln, was sich in hohen Sterberaten niederschlägt: Weltweit stellt die bösartige Erkrankung der Prostata die zweithäufigste Krebstodesursache bei Männern dar.
Gesundheit - 03.06.2024
Neue Erkenntnisse zur Vermeidung von Abstoßungsreaktionen bei Organtransplantationen
Immunsuppressive Medikamente schützen transplantierte Organe vor schädlichen Immunreaktionen. Trotzdem kann es zu Abstoßungsreaktionen kommen. Ein Forschungsteam der MedUni Wien unter der Leitung von Thomas Wekerle hat Mechanismen entschlüsselt, die trotz der Verwendung neuester immunsuppressiver Medikamente zur Abstoßungsreaktion führen.
Pharmakologie - Gesundheit - 13.05.2024
Begrenzte Wirksamkeit von gängigem Lokalanästhetikum
Liposomales Bupivacain wurde vor zwölf Jahren auf den Markt gebracht, um eine lang anhaltende lokale Schmerzkontrolle zu ermöglichen. Das Mittel wird als Lokalanästhetikum insbesondere bei orthopädischen Eingriffen eingesetzt. Eine Forschungsarbeit der MedUni Wien zeigt nun die begrenzte Wirksamkeit der Substanz auf.
Biowissenschaften - Chemie - 08.05.2024
Gehirnorganoid für Forschung entwickelt
Das menschliche Gehirn ist nicht nur größer und enthält mehr Nervenzellen als die Schaltzentrale anderer Arten, es ist auch auf eine ganz besondere Weise vernetzt: Dicke Nervenbündel verbinden Gehirnregionen Autobahnen gleich über weite Strecken, etwa die linke und die rechte Gehirnhälfte. Ein Forscher:innenteam des IMBA präsentierte nun in Kooperation mit der MedUni Wien das erste Organoidmodell, in dem diese Informations-,,Autobahnen" untersucht werden können.
Gesundheit - Sozialwissenschaften - 08.05.2024
Häufiges Nachsalzen beim Essen erhöht Risiko für Magenkrebs
In asiatischen Ländern, in denen stark salzhaltige Speisen beliebt sind, ist der Zusammenhang zwischen hohem Salzkonsum und Magenkrebs bereits erwiesen. Eine Langzeit-Studie der MedUni Wien zeigt nun erstmals auf, dass sich dieses Risiko auch in den Krebsstatistiken Europas niederschlägt. Wie die kürzlich im Fachjournal ,,Gastric Cancer" publizierte Analyse zeigt, erkranken Menschen, die ihr Essen häufig nachsalzen, um rund 40 Prozent häufiger an Magenkrebs als jene, die den Salzstreuer bei Tisch nicht benutzen.
Gesundheit - Pharmakologie - 02.05.2024
Immuntherapie bei Lungenkrebs schon vor OP wirksam
Die Blockade von ,,Schaltern" des Immunsystem hat die Behandlung von Patient:innen mit verschiedenen metastasierten Krebserkrankungen revolutioniert. Im Jahr 2018 wurde die Entdeckung dieses Prinzips durch den Nobelpreis für Medizin gewürdigt. Jetzt hat ein internationales Forschungsteam unter Beteiligung der MedUni Wien gezeigt, dass die gleichzeitige Hemmung von zwei ,,Immunschaltern", PD-1 und LAG-3, schon nach wenigen Wochen zur Abtötung von Lungenkrebszellen führen kann.
Gesundheit - 02.05.2024

Als potenziell lebensbedrohliches Risiko bei Lungentransplantationen ist PLS (Passenger Lymphocyte Syndrome) kaum erforscht und in der klinischen Praxis vielfach unterschätzt. Dabei tritt die Komplikation häufiger auf als bisher angenommen, wie eine aktuelle Studie an der Universitätsklinik für Transfusionsmedizin und Zelltherapie in Zusammenarbeit mit der Universitätsklinik für Thoraxchirurgie von MedUni Wien und AKH Wien zeigt.
Gesundheit - Biowissenschaften - 30.04.2024

Die klonale Hämatopoese bezeichnet ein Phänomen, das durch Mutationen in blutbildenden Stammzellen verursacht wird und zu Blutkrebs führen kann. Man weiß heute, dass es auch bei Menschen mit normalen Blutwerten auftritt und mit einem erhöhten Risiko für lebensbedrohliche atherosklerotische Herz-Kreislauf-Erkrankungen einhergeht.
Pharmakologie - Gesundheit - 29.04.2024

Cannabinoide sind körpereigene Hormone bzw. Wirkstoffe, die in verschiedenen Pflanzen zu finden sind, am bekanntesten als THC in Hanf. Das therapeutische Potenzial dieser Substanzen ist Gegenstand intensiver Forschung, sorgt aber aufgrund der bewusstseinsverändernden Effekte und des Suchtpotenzials auch für Kritik.
Gesundheit - Biowissenschaften - 24.04.2024

Wenn Krankheitserreger in den Körper eindringen, muss das Immunsystem sofort reagieren und eine Infektion verhindern oder eindämmen. Doch wie halten sich unsere Abwehrzellen bereit, wenn kein Angreifer in Sicht ist? Wissenschafter:innen aus Wien sind auf eine verblüffende Erklärung gestoßen: Sie werden durch gesundes Gewebe angeregt.
Gesundheit - Pharmakologie - 23.04.2024

Das hepatozelluläre Karzinom (HCC) ist als bösartige Erkrankung der Leberzellen eine der Hauptursachen für krebsbedingte Todesfälle. Während die Behandlungsmöglichkeiten der aggressiven Krebsart begrenzt bleiben, nimmt die Häufigkeit zu. Ein Forschungsteam um Latifa Bakiri und Erwin Wagner vom Klinischen Institut für Labormedizin der MedUni Wien hat nun den molekularen Signalweg beschrieben, der wesentlich an der Entstehung von Leberkrebs beteiligt ist.
Gesundheit - Biowissenschaften - 17.04.2024

GABA A -Rezeptoren spielen eine zentrale Rolle in der Entstehung von Epilepsien und Entwicklungsstörungen, wobei bereits neun von 19 GABA A -Rezeptor-Genen mit genetischen Erkrankungen in Verbindung gebracht wurden. Nun konnte im Rahmen einer internationalen Studie unter Leitung von Martin Krenn von der Universitätsklinik für Neurologie der MedUni Wien GABRA4 in vier Fällen als neues Krankheitsgen identifiziert werden.
Gesundheit - Psychologie - 10.04.2024
Digitale Gesundheitsanwendung erweist sich als wirksam in der Behandlung von Depression
Eine Studie der Medizinischen Universität Wien zeigt, dass eine digitale Gesundheitsanwendung (edupression.com) wirksam bei der Behandlung von Depressionen ist. Die über 12 Wochen laufende Untersuchung ergab signifikante Verbesserungen bei Patient:innen mit leichtbis mittelgradiger Depression nach der Anwendung der Software.
Gesundheit - Psychologie - 10.04.2024
Digital health app proves effective in treating depression
Eine Studie der Medizinischen Universität Wien zeigt, dass eine digitale Gesundheitsanwendung (edupression.com) wirksam bei der Behandlung von Depressionen ist. Die über 12 Wochen laufende Untersuchung ergab signifikante Verbesserungen bei Patient:innen mit leichtbis mittelgradiger Depression nach der Anwendung der Software.
Gesundheit - 10.04.2024
Schlüsselinteraktion von Molekülen zur Beeinflussung von Hormonausschüttung entdeckt
Im Rahmen einer aktuell im Fachjournal PNAS publizierten Studie konnte ein Forschungsteam unter Leitung der MedUni Wien Ergebnisse vorlegen, die eine neue Möglichkeit für die Entwicklung einer medikamentösen Therapie u.a. bei Posttraumatischer Belastungsstörung aufzeigen. Obwohl rund vier Prozent der Bevölkerung an dieser psychischen Erkrankung leiden, stehen aktuell nur symptomatische Therapien zur Verfügung.
Gesundheit - 08.04.2024

An der Universitätsklinik für Herzchirurgie von AKH Wien und MedUni Wien wurde erstmals in Österreich eine innovative Operation an der Trikuspidalklappe, dem Einlassventil der rechten Herzkammer durchgeführt, bei der weder das Brustbein geöffnet noch das Herz stillgelegt werden musste. Bei dem bereits voroperierten Patienten konnte rund 30 Jahre nach der ersten Operation die Trikuspidalklappe minimal-invasiv vollständig ersetzt werden.
Biowissenschaften - Gesundheit - 05.04.2024
Die Membran, die den Embryo in der frühesten Entwicklungsphase umschließt
Ein Studienteam der MedUni Wien rund um den Genetiker Markus Hengstschläger hat anhand eines Modells aus Stammzellen früheste embryonale Entwicklungsphasen nachgestellt und so die Membran charakterisiert, die den Embryo umschließt und ihm Gestalt und Stabilität verleiht. Sie ist verantwortlich für die Spezifizierung und Organisation der Zellen des Embryos und erlaubt es ihm, kontrolliert zu wachsen.
Gesundheit - 29.03.2024
Krim-Kongo-Fieber: Molekularer Mechanismus der Infektion entdeckt
Das 1944 erstmals beschriebene Krim-Kongo-Hämorrhagische-Fieber-Virus (CCHFV) breitet sich aufgrund der globalen Erwärmung auch in Europa stark aus und ist in der WHO-Liste der Infektionserreger mit epidemischem oder pandemischem Potenzial als eine der wichtigsten Prioritäten aufgeführt. Gegen die in 40 Prozent der Fälle tödliche, hauptsächlich von Zecken Übertragene Krankheit sind aktuell weder therapeutische noch präventive Maßnahmen verfügbar.
Biowissenschaften - Gesundheit - 28.03.2024
Neuronaler Schaltkreis für reduzierte Nahrungsaufnahme bei hohen Temperaturen entschlüsselt
Steigen die Temperaturen, sinkt der Appetit: Das lässt sich nach einem winterlichen Saunabesuch ebenso feststellen wie an einem hochsommerlichen Tag im Freien. Dass die Nahrungsaufnahme bei akuter Einwirkung von Hitze reduziert wird, ist auch wissenschaftlich belegt. Die genauen Hintergründe dafür waren allerdings bisher nicht bekannt.





