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Biowissenschaften
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Biowissenschaften - Tiermedizin - 20.08.2019

Schlafen mit dem Kopf nach hinten ins Gefieder gesteckt ist eine verbreitete Verhaltensweise, die die meisten Vogelarten zeigen. Wissenschafter der Vetmeduni Vienna und der Universität Wien fanden nun heraus, dass das Verstecken des Kopfes während der Nachtruhe den Wärmeverlust bei Zugvögeln reduziert und deren Energiereserven dadurch geschont werden.
Biowissenschaften - Geowissenschaften - 20.08.2019

Die weltweit vorkommenden Kabelbakterien bilden elektrisch leitfähige, zentimeterlange Filamente. Kabelbakterien oxidieren Sulfid in tieferen, sauerstofffreien Sedimentzonen und leiten die dabei gewonnenen Elektronen zur Sedimentoberfläche, um dort Sauerstoff zu Wasser zu reduzieren. Durch diese ungewöhnliche Fähigkeit zum Elektronentransport über große Distanzen sind Kabelbakterien äußerst erfolgreich und können für einen Großteil des Sauerstoffverbrauchs im Meeresboden verantwortlich sein.
Gesundheit - Biowissenschaften - 14.08.2019

Signalwege in menschlichen Zellen können durch Mutationen in Kinasen, die als molekulare Schalter fungieren, gestört werden. Oft sind schwere Krankheiten wie Krebs die Folge. Neues Licht in das Verständnis dieser komplexen Prozesse bringt ein Verfahren, das ein international vernetztes Forscherteam um Eduard Stefan von der Universität Innsbruck entwickelt hat.
Umwelt - Biowissenschaften - 08.08.2019
Donau: International nur punktuell stärkere Fäkalbelastungen
Ein wissenschaftliches Team mit ExpertInnen von MedUni Wien, Med Uni Graz, Technische Universität Wien und der Karl Landsteiner Privatuni für Gesundheitswissenschaften in Krems konnte im Rahmen des mikrobiologischen Untersuchungsprogrammes des Joint Danube Survey 4 (JDS4) entlang einer Strecke von 2.600 km der Donau und ihrer wichtigsten Zuflüsse wie schon in den Vorjahren starke fäkale Belastungen in Serbien, Rumänien und Bulgarien feststellen.
Biowissenschaften - 05.08.2019

Es ist eine der spannendsten Entdeckungen in der Genomforschung, dass der letzte gemeinsame Vorfahre aller vielzelligen Tiere - welcher vor etwa 600 Millionen Jahren lebte - bereits ein äußerst komplexes Genom besaß und eine Vielzahl seiner Gene immer noch bei rezenten Arten (wie etwa dem Menschen) zu finden sind.
Biowissenschaften - 30.07.2019
Sprachentwicklung beginnt schon im Mutterleib
Junge Eltern sind begeistert, wenn ihr Nachwuchs endlich erste Worte spricht - meist im Alter von 12 bis 18 Monaten. Was die Eltern häufig nicht wissen: Schon sehr viel früher beginnt die Spezialisierung jener Regionen im Gehirn, die sprachliche Laute erkennen und verarbeiten.
Gesundheit - Biowissenschaften - 18.07.2019
Neue Erkenntnisse zu Krebs- und Autoimmunerkrankungen durch seltenen Gendefekt
Auch wenn Autoimmunerkrankungen häufig vorkommen, fehlt uns in vielen Fällen ein Verständnis der zugrundeliegenden Mechanismen. In einer neuen Studie konnte das Team von Kaan Boztug über die Entdeckung einer neuen seltenen Erkrankung jetzt ein Schlüsselmolekül identifizieren, das für das Gleichgewicht im Immunsystem und somit die Verhinderung von Autoimmunität entscheidend ist.
Biowissenschaften - 12.07.2019
Zentriolen - zentrale Akteure der Mitose
Die Mitose ist ein zellulärer Prozess, bei dem die in Chromosomen kodierten, genetischen Informationen auf zwei idente Tochterzellen verteilt werden. Damit ist die Mitose ein fundamentales Merkmal aller Lebewesen auf unserem Planeten. ForscherInnen der Gruppe von Alexander Dammermann an den Max Perutz Labs, einem Joint Venture der Universität Wien und der Medizinischen Universität Wien, haben untersucht, wie Zentriolen zu diesem Prozess beitragen.
Biowissenschaften - Gesundheit - 11.07.2019

Die Mitose ist ein zellulärer Prozess, bei dem die in Chromosomen kodierten, genetischen Informationen auf zwei idente Tochterzellen verteilt werden. Damit ist die Mitose ein fundamentales Merkmal aller Lebewesen auf unserem Planeten. ForscherInnen der Gruppe von Alexander Dammermann an den Max Perutz Labs, einem Joint Venture der Universität Wien und der Medizinischen Universität Wien, haben untersucht, wie Zentriolen zu diesem Prozess beitragen.
Biowissenschaften - Physik - 09.07.2019

Metallophile Mikroorganismen könnten bei rauen Überlebensbedingungen vom Schwermetall profitieren Ein Siedepunkt von 5900 Grad Celsius und diamantartige Härte in Kombination mit Kohlenstoff: Wolfram ist das schwerste Metall, das dennoch biologische Funktionen aufweist - vor allem bei hitzeliebenden Mikroorganismen.
Biowissenschaften - Paläontologie - 04.07.2019

Einzigartige Zahnstruktur des Weißen Hais gibt neue Informationen über seinen Ursprung Die Gruppe der Makrelenhaiartigen (Lamniformes) umfasst einige der charismatischsten uns bekannten Haiarten, wie den Makohai (den schnellsten Hai der Welt), den berüchtigten Weißen Hai und nicht zuletzt Megalodon, den größten bekannten räuberischen Hai, der jemals die Weltmeere durchstreifte.
Biowissenschaften - Gesundheit - 02.07.2019

Zoologen entdecken Komponenten für Abwurf der Außenhülle bei einer Vielzahl mehrzelliger Tiere Mit mehreren Millionen bekannten Arten stellen Insekten und Krebstiere die größten Tiergruppen der Erde dar. Trotz der morphologischen Vielfalt von zum Beispiel Fluginsekten wie Fliegen, Libellen, Bienen oder marinen Krebsen, wie fest an den Untergrund zementierte Seepocken oder im Plankton schwimmende Garnelen, eint all diese Tiere ein wesentlicher Prozess im Laufe ihrer Entwicklung: jener der Häutung, der es erlaubt, ihre starre Außenhülle abzuwerfen und durch ein neues Exoskelett zu ersetzen.
Gesundheit - Biowissenschaften - 28.06.2019
Vielversprechende Ansätze im Kampf gegen Hirnmetastasen
Die Forschung verfolgt im Kampf gegen Krebsformen, deren Metastasen sich im Gehirn ansiedeln, aktuell mehrere vielversprechende Ansätze. Ein hochkarätig besetztes internationales Symposium berät derzeit an der MedUni Wien neue Ansätze zur Vorbeugung und Therapie. ,,Unser Ziel muss es sein, Metastasen im Gehirn gar nicht erst zuzulassen", sagt der Onkologe Matthias Preusser von der MedUni Wien.
Biowissenschaften - Pharmakologie - 21.06.2019
Möglicher Signalweg zur Bekämpfung von Fettleber bei Adipositas identifiziert
Eine Forschungsgruppe der MedUni Wien konnte jenen Mechanismus entschlüsseln, wie der Botenstoff Leptin die Leber zum Fettexport anregt und die Fettproduktion in der Leber reduziert. Dies passiert durch die Aktivierung von Neuronen im Hirnstamm. Diese Erkenntnisse bieten neue Ansatzpunkte für die Bekämpfung der nicht-alkoholischen Fettlebererkrankung, welche gehäuft in Zusammenhang mit Adipositas auftritt.
Gesundheit - Biowissenschaften - 18.06.2019

Neurowissenschaftliche Forschung zeigt, dass die medikamentöse Therapie von Depression zu verringerten empathischen Reaktionen bei der Wahrnehmung von Schmerzen anderer führen kann Depression ist eine Störung, die oft mit starken Beeinträchtigungen des Soziallebens einhergeht. Bisher galt die Annahme, dass auch empathisches Einfühlungsvermögen, eine wesentliche Fähigkeit für ein gelingendes Sozialleben, bei der Depression beeinträchtigt ist.
Gesundheit - Biowissenschaften - 14.06.2019
Mitochondrien: Wenn Freunde zu Feinden werden
Eine Forschungsgruppe der MedUni Wien und des CeMM Forschungszentrums für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften hat einen neuen Mechanismus entschlüsselt, wie Zellen im Entzündungsprozess kommunizieren. Dabei werden von weißen Blutkörperchen abgesetzte körpereigene Mitochondrien zu Auslösern von Entzündungen.
Psychologie - Biowissenschaften - 13.06.2019

NeurowissenschafterInnen zeigen, wie soziale Unterstützung die Reaktionen auf sozialen Ausschluss verändert Soziale Unterstützung kann unsere Wahrnehmung von unangenehmen Situationen verändern, wobei manche Formen von Unterstützung wirkungsvoller zu sein scheinen als andere. Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung von Giorgia Silani von der Fakultät für Psychologie an der Universität Wien konnte zeigen, dass negative Gefühle und Gehirnreaktionen von der Form der sozialen Unterstützung, die man nach sozialer Exklusion erhält, verändert werden.
Biowissenschaften - Gesundheit - 07.06.2019
Wie eine Körperzelle zu ihrer Bestimmung findet
Eine internationale Studie unter maßgeblicher Mitwirkung der MedUni Wien beleuchtet den Mechanismus, wie sich undifferenzierte Zellen auf ihre biologische Bestimmung im Körper festlegen. So stehen die untersuchten Zellen im Laufe ihrer Entwicklung mehrfach konkurrierenden Wahlmöglichkeiten gegenüber und treffen eine Reihe von binären Entscheidungen bis sie ihre endgültige Bestimmung erreichen.
Biowissenschaften - Sozialwissenschaften - 05.06.2019

Alte DNA beleuchtet genetischen Einfluss arktischer Jäger und Sammler auf indigene Bevölkerung Nordamerikas Neue Forschungen unter Beteiligung von Ron Pinhasi der Universität Wien belegen, dass arktische Jäger und Sammler Nachkommen unter den heutigen indigenen Bewohnern Nordamerikas hinterließen. Diese Gruppe, die sogenannten Paläo-Eskimos, zog vor etwa 5000 Jahren von Sibirien nach Nordamerika und ist in Archäologie und Archäogenetik seit langem bekannt.
Gesundheit - Biowissenschaften - 28.05.2019
Dietrich Kraft als Legende der Allergologie
Das internationale Fachjournal ,,Allergy - European Journal of Allergy and Clinical Immunology" (IF 6.0) würdigt den österreichischen Allergologen Dietrich Kraft in seiner aktuellen Ausgabe (2019, 1-3) als ,,Legende der Allergie". Dietrich Kraft hat die Allergieforschung in Österreich auf molekularbiologischer Basis neu etabliert und so einen wichtigen Impuls für den Wissenschaftsstandort Wien gegeben.





