Alte DNA beleuchtet die Migration arktischer Jäger und Sammler nach Nordamerika vor etwa 5000 Jahren und ihren genetischen Einfluss auf die nordamerikanisch-indigene Bevölkerung.
Alte DNA beleuchtet genetischen Einfluss arktischer Jäger und Sammler auf indigene Bevölkerung Nordamerikas. Neue Forschungen unter Beteiligung von Ron Pinhasi der Universität Wien belegen, dass arktische Jäger und Sammler Nachkommen unter den heutigen indigenen Bewohnern Nordamerikas hinterließen. Diese Gruppe, die sogenannten Paläo-Eskimos, zog vor etwa 5000 Jahren von Sibirien nach Nordamerika und ist in Archäologie und Archäogenetik seit langem bekannt. Frühere genetische Untersuchungen deuteten jedoch darauf hin, dass die Paläo-Eskimo weitgehend durch die Gruppen ersetzt worden sein könnten, aus denen heutige arktische Bevölkerungsgruppen wie die Inuit, Yupik und Aleuten hervorgegangen sind. Die aktuelle Studie zeigt hingegen, dass viele heute in Nordamerika lebende Bevölkerungsgruppen einen signifikanten Anteil ihres Erbguts den Paläo-Eskimos verdanken. Die Ergebnisse erscheinen aktuell in Nature. Die ersten Menschen gelangten vor etwa 14.
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