
NeurowissenschafterInnen zeigen, wie soziale Unterstützung die Reaktionen auf sozialen Ausschluss verändert. Soziale Unterstützung kann unsere Wahrnehmung von unangenehmen Situationen verändern, wobei manche Formen von Unterstützung wirkungsvoller zu sein scheinen als andere. Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung von Giorgia Silani von der Fakultät für Psychologie an der Universität Wien konnte zeigen, dass negative Gefühle und Gehirnreaktionen von der Form der sozialen Unterstützung, die man nach sozialer Exklusion erhält, verändert werden. Die Resultate der durchgeführten Studie erschienen kürzlich im Journal "Social Cognitive and Affective Neuroscience (SCAN)". Soziale Exklusion bedroht das menschliche Verlangen nach sozialer Zugehörigkeit und bringt negative Konsequenzen für Gedanken, Affekt und Verhalten hervor. Reaktionen auf die negativen Gefühle, die in solchen Situation auftreten - beispielsweise sich verärgert zu fühlen, oder eine Gruppe nachdem man von dieser ausgeschlossen wurde zu meiden - könnten zu einer weniger erfolgreichen Bewältigung und langfristiger sozialer Isolation führen. Das Verständnis der Mechanismen, die solche negativen sozialen Verhaltenskonsequenzen abschwächen, wurde in den letzten Jahren zu einem wichtigen Forschungsziel.
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