news 2016
Chemie
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Chemie - Gesundheit - 24.12.2016

Nuno Maulide erforscht chirale chemische Elemente. Unter Chiralität versteht man die Eigenschaft von Objekten, in zwei spiegelbildlichen Formen vorzuliegen, die nicht miteinander zur Deckung gebracht werden können und sich daher zueinander wie unsere linke und rechte Hand verhalten.
Chemie - 23.12.2016
Lichternte: Geschwindigkeit von Pflanzen durch weite Wege begrenzt
Univ.-Prof. Renger Ein Forscherteam mit JKU-Beteiligung hat gemessen, was die Geschwindigkeit der Lichternte von Pflanzen begrenzt. Jener Schritt, in dem die Lichtenergie zu dem Ort transportiert wird, wo die erste chemische Umwandlung passiert, so die Forscher im Fachmagazin 'Nature Communications'.
Materialwissenschaft - Chemie - 07.12.2016

Mikroporöse Kristalle (MOFs) bergen große Potentiale für die funktionalen Materialien der Zukunft. Paolo Falcaro von der TU Graz et al zeigen in Nature Materials, wie man MOFs gezielt im großen Maßstab wachsen lässt. Metal-organic frameworks " (MOFs) genannte poröse Kristalle bestehen aus metallischen Knotenpunkten mit organischen Molekülen als Verbindungselemente.
Biowissenschaften - Chemie - 04.12.2016

ChemikerInnen erforschen vielfältige Stoffklasse für biologische und pharmazeutische Anwendungen Annette Rompel und ihr Team vom Institut für Biophysikalische Chemie der Universität Wien erforschen so genannte Polyoxometallate. Diese weisen eine große Vielfalt auf und bieten den WissenschafterInnen damit ein breites Spektrum an Anwendungsmöglichkeiten.
Chemie - 11.11.2016

Als Radikale bezeichnet die Chemie Moleküle, die besonders reaktionsfreudig sind. Bei bestimmten Anwendungen, etwa in Medikamenten, ist diese Eigenschaft jedoch unerwünscht. In Pharmazeutika werden reaktive Komponenten oft gezielt blockiert, um die Wirkung eines Arzneimittels zeitlich zu verlängern.
Chemie - Gesundheit - 08.11.2016

Zur Behandlung des Cushing-Syndroms setzt die Wissenschaft bislang auf Metyrapon, einen Wirkstoff, der die Cortisol-Produktion im Körper hemmt. Allerdings ist die Effizienz der Behandlung sehr begrenzt, weswegen die Suche nach alternativen Arzneistoffen Gebot der Stunde ist. Der Chemiker Nuno Maulide von der Universität Wien hat nun eine neue Methode zur Herstellung von Metyrapon-Derivaten entwickelt und gleich drei erfolgversprechende Verbindungen entdeckt.
Elektrotechnik - Chemie - 03.11.2016

Der Stein der Weisen für die Nanotechnologie: Durch einen technischen Trick der TU Wien kann man nun Nanostrukturen aus fast reinem Gold herstellen. Eine goldhaltige organische Verbindung kommt von links, Wasser von rechts, von oben kommt ein fokussierter Elektronenstrahl. Es erinnert ein bisschen an den alten Traum der Alchemie, wertlose Substanzen in Gold zu verwandeln: Ein neues Verfahren der TU Wien ermöglicht es, mit einem fokussierten Elektronenstrahl aus einer goldhaltigen organischen Verbindung beinahe reines Gold herzustellen.
Chemie - 21.10.2016

Ein Team um Chemikerin Leticia González an der Universität Wien beschäftigt sich schon länger mit dem Effekt von Sonnenlicht auf unterschiedliche Moleküle. In einer neuen Studie konnten sie nun den Mechanismus aufklären, der häufig zu Schäden an der DNA führt, dem Träger unserer Erbinformation. Dieser Schaden entsteht, wenn die in der DNA enthaltenen Molekülbausteine UV-Strahlung ausgesetzt werden und in Folge den falschen Partner finden.
Chemie - Physik - 11.10.2016

uni:view magazin Videos Presse Social Media Die chemischen Eigenschaften von Atomen werden durch die Anzahl der Protonen in deren Kern bestimmt. Dementsprechend werden Atome im Periodensystem der Elemente angeordnet. Jedoch können selbst chemisch identische Atome eine unterschiedliche Masse aufweisen - diese Varianten nennt man Isotope.
Chemie - Gesundheit - 05.10.2016

Nukleobasen bilden die Grundbausteine des Erbguts. Wenn man deren Sauerstoffatome durch Schwefel ersetzt und anschließend mit UV-Licht bestrahlt, wirken diese Nukleobasen als Photochemotherapeutikum. Durch die Kombination von experimentellen und theoretischen Untersuchungen ist es den ChemikerInnen um Leticia González von der Universität Wien gelungen, den molekularen Prozess hinter diesem Vorgang zu verstehen.
Chemie - Gesundheit - 15.09.2016

Der Chemiker Nuno Maulide von der Universität Wien beschreitet neue Wege bei der Herstellung von Pyridinen, wichtigen Synthesebausteinen für die Arzneimittelforschung.
Chemie - Physik - 02.09.2016

Aluminiumoxid-Schichten machen Werkzeuge widerstandsfähiger. An der TU Wien verbessert man diese Schichten mit Eisenund Chrom-reichen Partikeln, die man ursprünglich für störend hielt.
Physik - Chemie - 16.08.2016
JKU-Projekt bestätigt physikalisches Modell
Phasenübergänge und deren Beeinflussung durch die Oberfläche standen im Fokus der JKU-Forschung des Zentrums für Oberflächen und Nanoanalytik. Das Metall Gallium hat schon lange das Interesse der WissenschaftlerInnen auf sich gezogen. Besonders wegen seiner Wandlungsfähigkeit: Obwohl Gallium (Ga) unter normalen Umständen flüssig ist, kann es im Nanobereich auch feste Formen annehmen.
Chemie - 04.08.2016

Das TU-Spinoff "Waltzing Atoms" entwickelt Software zur Visualisierung von Molekülen. Sie kann problemlos in Microsoft-Dokumente integriert werden.
Biowissenschaften - Chemie - 25.07.2016

Im Laufe des Alterns und durch verschiedene Krankheiten wie Diabetes oder Krebs verändern sich Proteine im Körper - zumeist durch ungewünschte Reaktionen mit verschiedenen Stoffwechselprodukten wie z.B. Methylglyoxal. Ein Team um Maria Matveenko und Christian F. W. Becker vom Institut für Biologische Chemie der Universität Wien hat nun zum ersten Mal auf molekularer Ebene die biochemischen Konsequenzen einer solchen Modifikation untersucht - ein Durchbruch in der Analyse von Proteinen.
Chemie - 20.07.2016

Vor 252 Millionen Jahren kam es zum bislang größten Massensterben der Erdgeschichte. 80 bis 90 Prozent aller Arten wurden binnen kürzester Zeit ausgerottet, und das Ökosystem benötigte fünf Millionen Jahre, um sich zu erholen. Was genau den Lebewesen so hart zusetzte, ist noch nicht restlos erforscht.
Physik - Chemie - 18.07.2016
Der Blick ins Atom
Mit Elektronenmikroskopen kann man einzelne Atome abbilden - ein Rechenmodell der TU Wien erklärt, wie man sogar ins Atom hineinsehen und einzelne Elektronen-Orbitale abbilden könnte. Mit einem Elektronenmikroskop kann man nicht eben mal schnell ein Foto machen, wie mit der Handykamera. Ob und wie gut sich eine Struktur elektronenmikroskopisch abbilden lässt, hängt davon ab, wie gut man diese Struktur versteht.
Chemie - Biowissenschaften - 29.06.2016

Aminosäuren gelten als Bausteine des Lebens und haben aufgrund ihrer individuellen Struktur sehr spezielle Charakteristika. ChemikerInnen der Universität Wien um Nuno Maulide gelang es, so genannte unnatürliche Aminosäuren herzustellen, die wichtige Komponenten für die Arzneimittelforschung sein können.
Biowissenschaften - Chemie - 20.06.2016
Wie der Schnupfen in die Zelle kommt
Viren schleusen ihre Erbsubstanz in unsere Zellen ein. Wie das funktioniert, lässt sich nun an der TU Wien mit einer neuen Kombination von Analysemethoden untersuchen. Schnupfenviren verursachen uns Ärger, indem sie in unsere Zellen eindringen und dort die RNA aus ihrem Inneren in das Cytoplasma der infizierten Zelle transportieren.
Biowissenschaften - Chemie - 20.06.2016
Wie das Erbgut von Schnupfen-Viren in die Wirtszelle kommt
Schnupfen-Viren dringen in eine Zelle ein und setzen ihr Erbgut (RNA) frei, um sich zu vermehren. Wie der RNA-Transport aus dem Virus in das Zytoplasma der infizierten Zelle erfolgt, können Wiener ForscherInnen nun durch die Kombination von zwei Verfahren im Detail analysieren, berichten sie im Fachjournal Analytical and Bioanalytical Chemistry.