Wertvolle Kunstgüter aus der Meringer Sammlung, wie zum Beispiel diese Tonpfeifchen ... ... oder das Doppelmotiv Kuh und Kalb wurden digitalisiert und stellen virtuell zur Verfügung. Ebenfalls Teil des Repositoriums: die historische Siegelsammlung der Uni Graz, darunter auch ein Sekrets-Siegel der Stadt Graz aus dem Jahre 1440. Fotos: Uni Graz
Uni Graz stellt erstmals Lehrund Schau-Sammlungen online aus - Am Anfang stand ein Studierenden-Projekt, das Produkt ist ein intelligentes, virtuelles Museum: Im Rahmen des Masterstudienlehrgangs EuroMACHS (Europe, Digital Media, Arts and Cultural Heritage Studies) erfassten sechs Studierende der Karl-Franzens-Universität Graz für ihr Abschlussprojekt zwei Sammlungen der Universität erstmals digital und stellten die Objekte für die Öffentlichkeit in einem virtuellen Raum aus. Derzeitige Bestandteile des Museums sind die 268 Teile große Siegelsammlung der Universität Graz sowie die so genannte ,,Meringer Sammlung", eine historischen Objektsammlung mit 251 Schauobjekten aus dem Forschungsbereich der Volkskunde und Kulturanthropologie. Digitales Kulturerbe zu erschließen, zu bewahren und für die Öffentlichkeit frei zugänglich zu machen, ist das Konzept, das hinter den digitalen Geisteswissenschaften steckt. Mittels moderner IT-Technologien werden Textund Bilddaten nachhaltig gespeichert. ,,Wir haben an der Uni Graz schlummerndes Wissen mit Hilfe dieser modernen Werkzeuge aufbereitet und für die breite Öffentlichkeit zugänglich gemacht", erklärt Projekt Christian Steiner. ,,Die Methode erlaubt es, weitere Sammlungen, die an der Universität Graz auf ihre digitale Bearbeitung warten, zu erfassen." Die Besonderheit dieses Digitalisierungsprozesses: die Bestände der Sammlungen wurden nicht nur hochauflösend fotografiert und vermessen, sondern sind nun im universitätseigenen Repositorium GAMS intelligent archiviert.
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