Trennen und neu kombinieren: TU Wien leitet EU-Projekt

Ein neues Europäisches Netzwerkprojekt wird von der TU Wien geleitet: Es geht dabei um die Technik der C-H-Aktivierung, die in der organischen Chemie eine immer größere Rolle spielt. Wie fügt man einzelne Atome oder Moleküle zu genau jener Struktur zusammen, die man braucht? In der organischen Chemie verwendet man unterschiedliche Methoden. Eine immer wichtigere Rolle spielt dabei die C-H-Aktivierung - eine Reaktionsklasse, bei der eine Kohlenstoff-Wasserstoff Bindung gespalten wird um anschließend eine neue Kohlenstoff-Kohlenstoff Bindung herzustellen. Von der ,,European Cooperation in Science and Technology" (COST) wurde nun ein neues Projekt gestartet, in dem sich über 40 Forschungsgruppen des gesamten europäischen Raums zusammenfinden um diese C-H-Aktivierung genauer zu erforschen, besser zu verstehen und letztendlich zielgerichteter einzusetzen. Geleitet wird das Projekt von Prof. Michael Schnürch vom Institut für Angewandte Synthesechemie der TU Wien. Aufbrechen und aktivieren - Wenn eine C-H-Bindung eines Moleküls selektiv durch einen Metallkatalysator gespalten wird, kann mit Hilfe ebendieses Katalysators ein anderer Rest genau an diese Stelle übertragen werden. Daher spricht man in diesem Fall von der ,,Aktivierung" der C-H-Bindung.
account creation

UM DIESEN ARTIKEL ZU LESEN, ERSTELLEN SIE IHR KONTO

Und verlängern Sie Ihre Lektüre, kostenlos und unverbindlich.



Ihre Vorteile

  • Zugang zu allen Inhalten
  • Erhalten Sie Newsmails für Neuigkeiten und Jobs
  • Anzeigen veröffentlichen

myScience