Tabak und Billard

Das Café ,,Kaiserhof
Das Café ,,Kaiserhof" an der Ecke Kaiserfeldgasse/Eisernes Tor (um 1900) besaß einen der größten Gastgärten der Innenstadt. Palmentöpfe und schmiedeeiserne Einzäunungen waren typische Versatzstücke, ebenso wie Spiegel, Gemälde, Wandvertäfelungen, Skulpturen, Gobelins, Marmor oder Stuck im Innenbereich. Dissertantin Sarah Schimeczek untersucht die Geschichte der Grazer Kaffeehäuser aus kunsthistorischer und volkskundlicher Perspektive.
Dissertantin der Uni Graz beleuchtet erstmals Geschichte der Grazer Kaffeehäuser - Gediegene Atmosphäre mit einem Hauch von Welt, ein reiches Angebot an Zeitschriften, intellektuelle Größen, die sich dort austauschen: Die typischen Ingredienzien der Wiener Kaffeehäuser fand man bis zum Zweiten Weltkrieg auch in Graz. Welche Prachtcafés es ab 1800 in der Murstadt gab und warum nur ein einziges bis heute überlebt hat, untersucht Mag. Sarah Schimeczek im Rahmen ihrer Dissertation am Institut für Volkskunde und Kulturanthropologie der Karl-Franzens-Universität. Bereits 1704 sind die ersten ,,Kaffeeausschanken" in Graz registriert, ausgestattet mit Billardtischen und einer großen Auswahl an Zeitungen. ,,Diese waren als Pflichtinventar vorgeschrieben", hat Sarah Schimeczek recherchiert. Ansonsten waren die Lokale sehr zweckmäßig eingerichtet - der flüssige Muntermacher wurde damals ausschließlich auswärts konsumiert. ,,Am Ende des 18.
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