Steiermark im Krieg

Die Steiermark im Ersten Weltkrieg wird heute um 19.30 Uhr in der Buchhandlung M
Die Steiermark im Ersten Weltkrieg wird heute um 19.30 Uhr in der Buchhandlung Moser präsentiert. Martin Moll vom Institut für Geschichte der Uni Graz zeichnet in seiner Publikation das erste umfassende Bild der Steiermark zwischen 1914 und 1918.
Historiker Martin Moll präsentiert heute das erste fundierte Gesamtpanorama des Kronlandes Steiermark zwischen 1914 und 1918 - Auf dem Gebiet des Kronlandes Steiermark, das damals noch die mehrheitlich slowenisch sprechende Untersteiermark umfasste, fiel zwischen 1914 und 1918 kein Schuss. Dennoch war der Weltkrieg, der erste totale Krieg, auch im steirischen Hinterland massiv spürbar. Schon im Sommer des ersten Kriegsjahres kam es zu einer Verfolgungswelle gegen die slowenische Bevölkerung. Im Land wurden Lager für Zehntausende Zwangsinternierte, Kriegsgefangene und -flüchtlinge errichtet sowie Lazarette installiert. Die prekäre Lebensmittelversorgung verschlechterte sich von Monat zu Monat, Hungerproteste erschütterten das Land. Die Rüstungsproduktion, die in der Steiermark einen ihrer Hauptstandorte hatte, wurde damit ebenso beeinträchtigt. Als die Monarchie im Herbst 1918 kollabierte, rührte sich kaum eine Hand, um die Steiermark zu bewahren, das Unterland spaltete sich von Rest-Österreich ab.
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