Literatur-, Kultur- und SozialwissenschafterInnen aus Österreich, Deutschland und der Schweiz diskutieren über die Rolle des Feuilletons. Foto: 777546/pixabay.com
Zu Beginn des 19. Jahrhunderts entsteht in der Pariser Presse das neue Feuilleton-Ressort. Als Kulturteil entwickelt sich das ,,Blättchen" - so die wörtliche Übersetzung - zum fixen Element vieler großer Tageszeitungen. Sein besonderes Merkmal: ,,Im Feuilleton können AutorInnen zwischen Sachgebundenheit und literarischer Freiheit pendeln. Diese spezielle Herangehensweise zwischen Journalismus und Literatur geht heute über die Printmedien weit hinaus und findet heute auch im Fernsehen, Radio oder in Blogs ihren Niederschlag", weiß Assoz. Hildegard Kernmayer vom Zentrum für Kulturwissenschaften der Karl-Franzens-Universität Graz. Gemeinsam mit der Hamburger Mediensoziologin Simone Jung organisiert sie von 26. bis 28. November 2015 eine Tagung zur feuilletonistischen Schreibund Denkweise.
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