Wie geht es im Libanon weiter? Was braucht das Land, um Korruption und politische Lähmung zu überwinden? Foto: Ann Om_AdobeStock
Wie geht es im Libanon weiter? Was braucht das Land, um Korruption und politische Lähmung zu überwinden? Foto: Ann Om_AdobeStock - Die Zukunft des Landes ist heute Thema eines Online-Vortrages mit dem libanesischen Theologen Daniel Ayuch. Mit der riesigen Explosion im Hafen von Beirut am 4. August 2020 rückte der Libanon wieder in den Fokus der internationalen Medien und der Weltöffentlichkeit. Beirutshima, wie die lokalen Medien diese Katastrophe genannt haben, ist der jüngste Höhepunkt einer seit Jahrzehnten andauernden Dauerkrise des Landes. Sie ist auch Folge und Ausdruck der politischen Lähmung und allgegenwärtigen Korruption. Das Institut für Ökumenische Theologie, Ostkirchliche Orthodoxie und Patrologie der Universität Graz lädt am Dienstag, 25. November 2020, um 19 Uhr , in Kooperation mit Pro Oriente, Katholische Stadtkirche, Afro-Asiatisches Institut Graz sowie des Ökumenischen Forums christlicher Kirchen in der Steiermark zu einem Online-Vortrag des Theologen Daniel Alberto Ayuch. Ayuch ist Professor für Neues Testament am Theologischen Institut der Universität in Balamand (Libanon), und er geht in seinem Vortrag auf die historischen Wurzeln dieser Situation ein. Der Vortrag widmet sich aber vor allem der besonderen Rolle und Verantwortung der religiösen Gemeinschaften, die ihren Anteil an der sozialen und politischen Patt-Stellung haben und eigentlich gut positioniert wären, um einen positiven Beitrag, vor allem im Dienste der im Libanon lebenden Menschen zu leisten.
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