Immer mehr Risikoschwangerschaften
Die Zahl von Risikoschwangerschaften nimmt zu. Die Gründe: Werdende Mütter werden immer älter, es gibt immer mehr Schwangere mit Diabetes oder Adipositas sowie Herz-Kreislauferkrankungen. Daher ist eine noch intensivere Zusammenarbeit diverser medizinischer Fächer während der Schwangerschaft und bei der Geburt nötig. Das betonten Klaus Markstaller, Leiter der Klinik für Anästhesie, allgemeine Intensivmedizin und Schmerztherapie der MedUni Wien, und Peter Husslein, Leiter der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe der MedUni Wien, bei einer Pressekonferenz am heutigen Donnerstag anlässlich des geburtshilflich-anästhesiologischen Symposiums am 25. und 26. April in Wien. Bei dieser Veranstaltung treffen sich renommierte, internationale und nationale ExpertInnen verschiedener Disziplinen, um gemeinsam Strategien und Standards in der Versorgung zu entwickeln und zu diskutieren. Markstaller: 'Das Ziel ist eine höhere Sicherheit der Patientinnen. Die so genannten Begleiterkrankungen der Schwangeren erfordern nicht nur die enge Zusammenarbeit der Kernfächer Geburtshilfe und geburtshilfliche Anästhesie, sondern machen es notwendig, auch andere Fachdisziplinen in die moderne Perinatalmedizin einzubinden.

