Geringe Dosis, hohe Wirkung

Zellulose ist nicht nur der Grundstoff von Holz: ChemikerInnen erforschen neue A
Zellulose ist nicht nur der Grundstoff von Holz: ChemikerInnen erforschen neue Ansätze für Arzneimittel basierend auf Zellulose-Nanopartikeln. Foto: pixabay.com
Schmerz lass nach, und das am besten gleich und ohne Nebenwirkungen: Grazer ChemikerInnen erforschen in einem internationalen Team neue Ansätze für Arzneimittel basierend auf Zellulose-Nanopartikeln, die mit den Wirkstoffen angereichert werden. Das Medikament kann so in winzigen Dosen verabreicht, sofort in den Blutkreislauf gebracht und schnell wieder abgebaut werden. Erste Ergebnisse des Projekts 'PShapes', das in der EU-Förderschiene 'WoodWisdom' verankert ist, wurden kürzlich veröffentlicht. Es ist Grundlagenforschung, die ChemikerInnen der Uni Graz rund um Univ.-Prof.i.R. Dr. Volker Ribitsch in Kooperation mit ForscherInnen der Universitäten Maribor (Slowenien), Jena (Deutschland) und Abo in Turku (Finnland) betreiben. Doch die ersten Resultate machen Hoffnung auf völlig neue Therapieansätze, wenngleich die tatsächliche Anwendung noch in der Zukunft liegt. Die Forschungen verfolgen folgendes Vorgangsweise: Medikamente sind aus Zellulose-Nanopartikeln aufgebaut, an deren Oberfläche wiederum Andockstellen die Positionierung an jenen Stellen ermöglichen sollen, wo die Wirkstoffe tatsächlich gebraucht werden.
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