Gemeinsam forschen für öffentliche Räume
Stadtplanung ist ein transdisziplinäres Gebiet, das oft auch ungewöhnliche Forschungsmethoden braucht - dazu können Computerspiele genauso gehören wie Straßentheater. Wir alle sind Teil des städtischen Raumes. Wir nutzen ihn, verändern ihn und diskutieren, wie man ihn verbessern könnte. In der Stadtplanung ist der Raum nicht bloß Untersuchungsgegenstand und leere Bühne für das, was entworfen und gebaut werden soll, sondern auch eine Begegnungszone, in der man Neues lernen kann, wo geknüpft wird und wo Bildung stattfinden soll. Prof. Sabine Knierbein vom Interdisciplinary Centre for Urban Culture and Public Space am Department für Raumplanung der TU Wien hat gemeinsam mit Chiara Tornaghi (Coventry, UK) ein Buch darüber geschrieben, wie das tägliche Leben, die akademische Forschung und die stadtplanerische Bildung ineinandergreifen sollen. Das Buch ,,Public Space and Relational Perspectives. New Challenges for Architecture and Planning" ist bei Routledge (London) erschienen.


