Pavillon Hellerup-Schule (Foto: C. Kühn)
Die Räume, in denen wir lernen und lehren, haben sich seit über hundert Jahren kaum verändert. Nach wie vor ist das Klassenzimmer im Format von 9 x 7 m der vorherrschende Ort eines im Stundenrhythmus getakteten Unterrichts, obwohl sich PädagogInnen und ArchitektInnen einig sind, dass zeitgemäße Unterrichtsprinzipien vielfältiger sind und entsprechende Raumformen brauchen. Der Trend in Richtung Ganztagsbetreuung, stärkerer Berücksichtigung individueller Stärken und Schwächen der SchülerInnen und höherer Eigenständigkeit beim Erwerb von Wissen ist offensichtlich nicht mehr aufzuhalten. Die damit verbundenen Konzepte, die seit Jahrzehnten bekannt und in vielen Ländern längst etabliert sind, brauchen für ihre erfolgreiche Umsetzung aber andere Räume oder zumindest einen anderen Umgang mit bestehender Bausubstanz. Das Thema der Ausstellung ist die Wechselbeziehung zwischen dem architektonischen Raum und dem Lehren und Lernen. Sie richtet sich an alle, die direkt oder indirekt mit Bildung und ihren räumlichen Rahmenbedingungen zu tun haben, vor allem an SchülerInnen, LehrerInnen, Eltern, ArchitektInnen und PolitikerInnen. Sie bietet die Möglichkeit, sich über die Entwicklung des Schulbaus und deren Hintergründe zu informieren, den Umgang mit Raum in 1:1-Installationen spielerisch zu erforschen und eigene Visionen für die "Schule der Zukunft" zu entwickeln.
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