Momentaufnahme der Dichte eines geteilten Elektron-Wellenpakets nach Auftreffen auf eine elektrostatische Linse.
An der TU Wien entwickelt man Methoden zur rigorosen Beschreibung von Quantenphänomenen in nanoelektronischen Bauteilen. Momentaufnahme der Dichte eines geteilten Elektron-Wellenpakets nach Auftreffen auf eine elektrostatische Linse. Wer sich ein Elektron wie ein kleines Kügelchen vorstellt, das mit hoher Geschwindigkeit durch ein Kabel flitzt, liegt in manchen Fällen gar nicht so falsch. Doch wenn man winzige, komplizierte nanoelektronische Bauteile verstehen will, dann reicht dieses einfache Bild bei Weitem nicht aus. In der modernen Elektronik ist es unverzichtbar, das Elektron quantenphysikalisch als Welle zu betrachten und seine subtilen Quanteneigenschaften zu berücksichtigen, doch das ist eine große Herausforderung. An der TU Wien arbeitet man an neuen Methoden, mit denen man Welleneigenschaften und die Verschränkungen (,,Entanglement") von Elektronen besser beschreiben kann. So soll der Weg zu einer neuen Art der Elektronik geebnet werden - genannt ,,Entangletronics".
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