Ehe für alle

Die Ehe für alle ist als Meilenstein der LGBTQI-Bewegung zu bewerten, so Rechtsw
Die Ehe für alle ist als Meilenstein der LGBTQI-Bewegung zu bewerten, so Rechtswissenschafter Thomas Schoditsch. Foto: Arek Socha - Pixabay
Die Ehe für alle ist als Meilenstein der LGBTQI-Bewegung zu bewerten, so Rechtswissenschafter Thomas Schoditsch. Foto: Arek Socha - Pixabay - Rechtswissenschafter Thomas Schoditsch über einen Meilenstein für LGBTQI und Familienrecht Ende gut, Ehe gut, alles gut? Seit Anfang 2019 steht die Ehe auch für gleichgeschlechtliche Paare offen. Ist damit Diskriminierung beseitigt und Gleichstellung erzielt? ,,Ein Meilenstein für die LGBTQI-Bewegung", urteilt Thomas Schoditsch, Assoziierter Professor am Institut für Rechtswissenschaftliche Grundlagen der Universität Graz. Und dennoch verortet der Experte für Familienrecht noch Nachbesserungsbedarf. Clip Ist mit der ,,Ehe für alle" tatsächlich die völlige Gleichstellung erreicht? - Thomas Schoditsch: Mit der Öffnung der ,,Ehe für alle" durch den Verfassungsgerichtshof mit 1.1.2019 wurde im Wesentlichen eine Gleichstellung zwischen gleichund verschiedengeschlechtlichen Paaren erreicht. Da die Verschiedengeschlechtlichkeit von EhepartnerInnen kein Erfordernis mehr ist, steht die Ehe seitdem Personen unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung offen. Diese Entwicklung ist als Meilenstein der LGBTQI-Bewegung zu bewerten, die das österreichische Familienrecht in seinen Grundfesten berührt hat.
account creation

UM DIESEN ARTIKEL ZU LESEN, ERSTELLEN SIE IHR KONTO

Und verlängern Sie Ihre Lektüre, kostenlos und unverbindlich.



Ihre Vorteile

  • Zugang zu allen Inhalten
  • Erhalten Sie Newsmails für Neuigkeiten und Jobs
  • Anzeigen veröffentlichen

myScience