Foto: Jasmine Dum-Tragut
Foto: Jasmine Dum-Tragut - Salzburger Armenien-Expertin Dum-Tragut berichtet aus Jerewan und wendet sich mit Hilfsappell auch an Bundespräsident Van der Bellen und Bundeskanzler Kurz. Jerewan, 05.10.2020 (KAP) Während die internationalen Bemühungen - bislang erfolglos - um einen Waffenstillstand zwischen Aserbaidschan und Armenien weitergehen, berichtet die österreichische Armenienexpertin Jasmin Dum-Tragut vom menschlichen Leid, das die Kämpfe mit sich bringen und appelliert an die politisch Verantwortlichen auch in Österreich, sich für ein Ende der Kämpfe einzusetzen. Sie habe diesbezüglich auch Schreiben an Bundespräsident Alexander Van der Bellen und Bundeskanzler Sebastian Kurz verfasst, so die Wissenschaftlerin. Dum-Tragut, Leiterin des "ZECO" (Zentrum zur Erforschung des Christlichen Ostens) der Theologischen Fakultät der Universität Salzburg, hält sich derzeit eigentlich zu einem Forschungsaufenthalt in Armenien auf. Der wird allerdings fast gänzlich vom Krieg überschattet. Immer mehr Männer, junge wie alte, würden zum armenischen Militär eingezogen, und die Zahl der Toten steige, bei den Armeeangehörigen wie auch der Zivilbevölkerung in Berg-Karabach. "Die Information von der Front ist spärlich, es beginnt langsam kalt und regnerisch zu werden.
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