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Technische Universität Graz
Ergebnisse 1 - 20 von 239.
Physik - Materialwissenschaft - 09.03.2026

Ein internationales Team mit Beteiligung der TU Graz ruft in einem aktuellen Strategiepapier dazu auf, die Suche nach Raumtemperatur-Supraleitern koordiniert und mit gebündelten Kräften voranzutreiben - und legt einen programmatischen Ansatz für deren Gelingen vor. Die Suche nach Materialien, die elektrischen Strom ohne Energieverlust bei Raumtemperatur leiten können, zählt zu den größten und folgenreichsten Herausforderungen der modernen Physik: verlustfreie Stromübertragung, effizientere Motoren und Generatoren, leistungsfähigere Quanten computer , günstigere MRT-Geräte.
Umwelt - Geowissenschaften - 10.02.2026

Das neue, federführend von der TU Graz entwickelte, ganzheitliche Monitoringsystem misst Bootswellen mittels Satellitennavigationsdaten und Sensorik auf Bojen millimetergenau und erlaubt erstmals Untersuchungen, wie sehr Bootsverkehr, Wetter und andere Faktoren das Ökosystem von Seen beeinflussen. Motorboote, Ausflugsschiffe, Uferverbauungen und die durch den Klimawandel bedingten meteorologischen Veränderungen setzen Seen zunehmend unter Druck.
Transport - 05.02.2026

Isolierstoßsysteme sind für den sicheren Bahnbetrieb entscheidend, aber anfällig für Störungen. Die Weiterentwicklung soll die Lebensdauer verlängern und den Wartungsund Reparaturaufwand reduzieren. Isolierstöße sind wenig bekannt, viele Bahnstrecken könnten aber ohne sie nicht befahren werden.
Biowissenschaften - Chemie - 20.01.2026

Mit der Technologie können Forschende der TU Graz und Uni Graz artifizielle Biokatalysatoren konstruieren. Diese neuen Enzyme sind deutlich schneller, stabiler und vielseitiger einsetzbar als bisherige artifizielle Biokatalysatoren. Enzyme mit spezifischen Funktionen gewinnen in Industrie, Medizin und Umweltschutz immer größere Bedeutung.
Umwelt - Innovation - 15.01.2026

Materialwissenschaft - Physik - 02.12.2025

Wassermoleküle laufen statt zu springen: TU Graz und University of Surrey zeigen in Nature Communications, wie sich Wasser auf ultradünnen 2D-Materialien überraschend unterschiedlich bewegt. Wissenschafter der TU Graz und der University of Surrey haben zusammen aufgedeckt, wie sich einzelne Wassermoleküle über zwei der dünnsten Materialien der Welt - Graphen und hexagonales Bornitrid (h-BN) - bewegen.
Maschinenbau - Informatik - 27.11.2025
Effizientere Flugzeugtriebwerke: TU Graz legt Optimierungspotenzial offen
Mit einem selbst entwickelten, KI-unterstützten Modell hat ein interdisziplinäres Team der TU Graz neue Wege gefunden, um den Wirkungsgrad von Flugzeugtriebwerken zu erhöhen. Mit ihrer Strategie ,, Flightpath 2050" hat die Europäische Kommission einen Rahmen für die Luftfahrtindustrie vorgegeben, der auch die Reduktion der Emissionen sowie des Treibstoffund Energieverbrauchs vorsieht.
Materialwissenschaft - 20.11.2025

Ein neues KI-Modell der TU Graz kombiniert Daten aus Laborversuchen mit Gesetzen der Physik und berechnet, wie gut verschiedene Papiersorten Lebensmittel vor Aromaverlust und Schadstoffen schützen.
Umwelt - 13.11.2025

Ein Forschungsteam von TU Graz, TU Wien und Umweltbundesamt hat eine praxistaugliche Methodik entwickelt, um Mikroplastik im Zu- und Ablauf von Kläranlagen zuverlässig zu bestimmen - und zeigt deren hohe Eliminationsleistung. Die Gefahr von Mikroplastik für Umwelt und Gesundheit ist in den vergangenen Jahren verstärkt ins Bewusstsein gerückt.
Sozialwissenschaften - Informatik - 06.11.2025
Doppelte Diskriminierung wiegt mehr als doppelt so schwer
Wer mehreren benachteiligten Gruppen angehört, hat es schwerer, soziale Beziehungen aufzubauen und zu pflegen - oft überproportional schwerer. Eine neue Studie zeigt, wie sich soziale Nachteile nicht nur addieren, sondern gegenseitig verstärken können. Warum haben manche Menschen mehr Kontakte, mehr Unterstützung, mehr Möglichkeiten - und andere deutlich weniger?
Biowissenschaften - Psychologie - 16.10.2025
Zusammenhang zwischen undichter Blut-Hirn-Schranke und Depression
TU Graz und Uni Regensburg untersuchen die Interaktion verschiedener Zelltypen an der Grenze zwischen Blutgefäßen und Gehirn. Ein besonderer Fokus liegt auf geschlechtsspezifischen Unterschieden. Frauen sind doppelt so häufig von schweren Depressionen betroffen wie Männer. Die Gründe dafür sind noch nicht umfassend geklärt.
Agronomie & Lebensmittelingenieur - 01.10.2025
Nachgewiesen: Getreidepflanzen nehmen Nanoplastik auf
Forschende der TU Graz und des Zentrums für Elektronenmikroskopie haben Plastik in den Wurzeln von Weizenpflanzen nachgewiesen. Ob es bis in die Körner gelangen, sollen weitere Versuche zeigen. Mikround Nanoplastik in Böden sind ein wachsendes Umweltproblem. Inwieweit landwirtschaftlichen Nutzpflanzen diese Partikel aufnehmen und ob sie dadurch in Nahrungsmittel gelangen, war bislang schwer nachzuweisen.
Gesundheit - Pharmakologie - 18.09.2025

Das Computermodell hilft beim Verständnis des Wachstums von Krebszellen und wie man dieses stoppen kann. Das digitale Zellmodell ist ein weiterer Schritt zu individualisierter Krebstherapie. Ein Team um Institutsleiter Christian Baumgartner am Institute of Health Care Engineering der TU Graz hat einen hoch detaillierten digitalen Zwilling der Lungenkrebszelllinie A549 entwickelt.
Gesundheit - Biowissenschaften - 09.09.2025

Neben Cholesterin spielt auch die Aminosäure Homocystein eine Rolle bei der Aortenversteifung. Dies haben Forscher*innen der TU Graz, Uni Graz und der Med Uni Graz in einer neuen Studie nachgewiesen. Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind weltweit nach wie vor die häufigste Todesursache. In Europa sind sie für über 40 Prozent aller Todesfälle verantwortlich.
Physik - Astronomie & Weltraum - 11.08.2025

Das von Roland Lammegger und Christoph Amtmann am Institut für Experimentalphysik der TU Graz erdachte Skalarmagnetometer eröffnet durch seine Weiterentwicklung neue Möglichkeiten in der Magnetfeldmessung. Seit etwas mehr als zwei Jahren ist ein von TU Graz und dem Institut für Weltraumforschung (IWF) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften entwickeltes Skalarmagnetometer im Rahmen der Mission JUICE auf dem Weg zum Jupiter, um dort flüssiges Wasser unter der Oberfläche von dessen Eismonden zu entdecken.
Biowissenschaften - Chemie - 07.08.2025

Im ERC-Projekt HelixMold entwickelte ein Team der TU Graz eine Methode, um artifizielle Proteine am Computer zu designen, die als maßgeschneiderte Biokatalysatoren für die Synthese von Pharmazeutika oder den Abbau von Biopolymeren gedacht sind. ,,Stellen Sie sich eine Zukunft vor, in der man Enzyme - die Katalysatoren der Natur - für eine bestimmte Anwendung auf Knopfdruck herstellen kann", sagt Gustav Oberdorfer, der das Starting Grant Projekt HelixMold am Institut für Biochemie der TU Graz geleitet hat.
Physik - Chemie - 17.06.2025

Eine neue Methode ermöglicht mittels Heliumtröpfchen und Laserpulsen den gezielten Start chemischer Prozesse. So werden Einblicke in den Energieund Ladungstransfer bei der Entstehung von Bindungen möglich. Ein Forschungsteam um Markus Koch vom Institut für Experimentalphysik der TU Graz hat erstmals in Echtzeit verfolgt, wie sich mehrere Atome zu einem Cluster verbinden und welche Prozesse dabei ablaufen.
Physik - Chemie - 17.06.2025

Eine neue Methode ermöglicht mittels Heliumtröpfchen und Laserpulsen den gezielten Start chemischer Prozesse. So werden Einblicke in den Energieund Ladungstransfer bei der Entstehung von Bindungen möglich. Ein Forschungsteam um Markus Koch vom Institut für Experimentalphysik der TU Graz hat erstmals in Echtzeit verfolgt, wie sich mehrere Atome zu einem Cluster verbinden und welche Prozesse dabei ablaufen.
Chemie - 14.04.2025

Forschende der TU Graz haben gemeinsam mit dem Unternehmen BRAVE Analytics eine Methode entwickelt, um Nanoplastik in Flüssigkeiten zu detektieren und dessen Zusammensetzung zu bestimmen. Mikround das noch wesentlich kleinere Nanoplastik gelangen auf verschiedenen Wegen in den menschlichen Körper, etwa über die Nahrung oder die Atemluft.
Informatik - 10.04.2025

Forschende am Institute of Visual Computing machen es möglich, Objekte aus Live-Aufnahmen dreidimensionaler Umgebungen ohne Zeitverzögerung zu entfernen, während die Kamera in Bewegung bleibt. Digital Objekte in einer echten Szene zu platzieren, das ist mittlerweile vielen als Augmented Reality geläufig.





