Aktualitäten 2026
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Mikroalgen und Meeresgischt
Gefährliche Gewitter: bessere Modelle durch Bodenfeuchte-Daten
Wörthersee unter Druck: Innovatives System misst den Zustand des Ökosystems
Störungszone quer durch Wien
Hygienische Bedingungen in Pompejis frühen Bädern waren schlecht
Geowissenschaften
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Umwelt - Geowissenschaften - 11.02.2026

Neue BOKU-Studie liefert wichtige Einblicke in bislang wenig verstandene Prozesse an der Grenze zwischen Wasser und Atmosphäre. Mikroalgen - winzige, im Wasser lebende Pflanzen - setzen bestimmte Gase frei, die in der Atmosphäre zur Bildung von Wolken beitragen können. Besonders bedeutend ist dabei Dimethylsulfid (DMS), ein Schwefelgas, das unter anderem die Wolkenbildung beeinflusst und damit indirekt das Erdklima mitsteuert.
Umwelt - Geowissenschaften - 11.02.2026

Millionen Gewitterentstehungen wurden ausgewertet und geben neue Einblicke in Extremwetterereignisse: Der Schlüssel ist die Kombination aus Bodenfeuchte und Wind. Gewitter entstehen bevorzugt an warmen, feuchten Tagen mit instabiler Luft - das ist schon lange bekannt. Aber an welchem Ort ganz konkret ein Gewitter entstehen wird, das ließ sich bisher kaum vorhersagen.
Umwelt - Geowissenschaften - 10.02.2026

Das neue, federführend von der TU Graz entwickelte, ganzheitliche Monitoringsystem misst Bootswellen mittels Satellitennavigationsdaten und Sensorik auf Bojen millimetergenau und erlaubt erstmals Untersuchungen, wie sehr Bootsverkehr, Wetter und andere Faktoren das Ökosystem von Seen beeinflussen. Motorboote, Ausflugsschiffe, Uferverbauungen und die durch den Klimawandel bedingten meteorologischen Veränderungen setzen Seen zunehmend unter Druck.
Geowissenschaften - Umwelt - 19.01.2026

Ein internationales Forschungsteam mit BOKU-Beteiligung hat neue Erkenntnisse zur geologischen Entwicklung des Wiener Beckens veröffentlicht. Die aktuelle geowissenschaftliche Studie liefert erstmals eindeutige Belege dafür, dass eine große geologische Störungszone direkt unter dem Stadtgebiet von Wien auch im Quartär - also in den vergangenen rund zwei Millionen Jahren - aktiv ist.
Umwelt - Geowissenschaften - 13.01.2026

Eine neue Studie von Forschenden aus Mainz, Oxford, Berlin und Innsbruck zeigt, dass Pompejis frühe Bäder deutlich unhygienischer waren als lange angenommen. Geochemische Analysen von Kalkablagerungen aus Brunnen und Becken der Stadt enthüllen starke Verunreinigungen und geben Aufschluss über die antike Wasserversorgung in Pompeji.