Neue Methode für Therapieselektion in der Präzisionsmedizin erforscht

Medizin & Wissenschaft Bereits im Vorjahr zeigte eine Studie unter der Leitung von Wolfgang Schreiner von der MedUni Wien den Nutzen der Entscheidungstheorie als wertvolle Erweiterung der konventionellen Statistik bei der Therapieselektion in der Präzisionsmedizin auf. In einer darauf aufbauenden Forschungsarbeit wurde eine neue Methode untersucht, die ärztliche Entscheidungen von Intuition unabhängig und begründbar machen soll. Das ist insbesondere dann wichtig, wenn verschiedene Diagnoseverfahren widersprechende Befunde mit jeweils unterschiedlichen therapeutischen Konsequenzen liefern. Die Ergebnisse der Studie wurden aktuell im Journal of Personalized Medicine publiziert. Die -Flexible Risk Evidence Combination Rules- genannte neue Methode erforschten die Wissenschafter:innen der MedUni Wien am Beispiel der Bestimmung des Hormon-Rezeptorstatus von Patientinnen mit Mamma-Karzinom. Der Rezeptorstatus wurde mittels Immunhistochemie (IHC) und Genexpression (GE) bestimmt. Dabei handelt es sich um zwei diagnostische Methoden, die teilweise widersprechende Befunde ergeben können.
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