Darmkrebs-Operation auch bei Begleiterkrankungen ratsam

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Ein Studienteam am Comprehensive Cancer Center der MedUni Wien und des AKH Wien hat untersucht, welchen Einfluss chronische Erkrankungen auf das Auftreten von chirurgischen bzw. medizinischen Komplikationen bei onkologischen Darm-Operationen haben und wie sich diese auf das Langzeitüberleben auswirken. Es zeigte sich, dass die Anzahl und Schwere der Nebenerkrankungen das Auftreten von medizinischen bzw. chirurgischen Komplikationen zwar beeinflusst, dieses bei kränkeren Menschen jedoch keinen negativen Einfluss auf das Langzeitüberleben hat. Bestehende Begleiterkrankungen sollten daher nicht dazu führen, dass eine Operation zurückgehalten wird. Das ergab eine Datenanalyse der Universitätsklinik für Viszeralchirurgie der MedUni Wien und des AKH Wien in Zusammenarbeit mit der Klinik Floridsdorf. Die Ergebnisse wurden im ,,International Journal of Surgery" veröffentlicht. Darmkrebs betrifft besonders ältere Menschen, die oftmals unter chronische Erkrankungen leiden, die eine ebenso große Herausforderung in der Behandlung darstellen. Nachdem das mittlere Alter bei Patient:innen mit Darmkrebs bei 70 Jahren liegt, sind Herz-Kreislauf-, Atemwegsund metabolische Erkrankungen häufig und machen individualisierte Behandlungskonzepte nötig.
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