Zusammenhang zwischen hochdosierter Statintherapie und Osteoporoserisiko in Mausmodellen bestätigt

- EN- DE
Anhand von mehreren Millionen Datensätzen zeigte eine Forschungsgruppe der MedUni Wien und des Complexity Science Hub (CSH) bereits 2019, dass es einen Zusammenhang zwischen der Dosierung von Statinen und der Diagnose von Osteoporose gibt. Diese Erkenntnis konnte nun in einer präklinischen Studie bestätigt werden, welche aktuell im Fachjournal Biomedicine and Pharmacotherapy publiziert wurde. Statine gehören zu den am häufigsten verschriebenen Medikamenten. Je höher die Dosierung, desto größer das Osteoporoserisiko: Das war das zentrale Ergebnis der vorangegangenen Big-Data-Analyse von 2019. Diese Erkenntnis wurde jetzt in präklinischen Untersuchungen bestätigt. "Damit konnte erstmalig der Zusammenhang zwischen einer hohen Dosis von Statinen und Osteoporose im Tiermodell nachgewiesen werden", sagen Alexandra Kautzky-Willer und Michael Leutner von der Universitätsklinik für Innere Medizin III, Abteilung für Endokrinologie und Stoffwechsel, der MedUni Wien. Das Forscher:innenteam fand 2019 in einer Big-Data-Analyse heraus, dass hohe Dosen von Statinen mit einem erhöhten Risiko für Knochenschwund (Osteoporose) einhergehen, wogegen niedrige Dosen sogar mit einem geringeren Risiko für Osteoporose verbunden waren. Damals wurde eine Gesundheitsdatenbank mit mehr als 7,9 Millionen Österreicher:innen durchsucht.
account creation

UM DIESEN ARTIKEL ZU LESEN, ERSTELLEN SIE IHR KONTO

Und verlängern Sie Ihre Lektüre, kostenlos und unverbindlich.



Ihre Vorteile

  • Zugang zu allen Inhalten
  • Erhalten Sie Newsmails für Neuigkeiten und Jobs
  • Anzeigen veröffentlichen

myScience