Klimastudie: IOC verschiebt Olympia-Entscheidung

Steiger Tourismusforscher Robert Steiger von der Universität Innsbruck © Uni Inn
Steiger Tourismusforscher Robert Steiger von der Universität Innsbruck © Uni Innsbruck
Steiger Tourismusforscher Robert Steiger von der Universität Innsbruck © Uni Innsbruck Das Internationale Olympische Komitee IOC verschiebt die Entscheidung über die Vergabe der Olympischen Winterspiele im Jahr 2030. Grund ist eine Studie zu den Auswirkungen des Klimawandels auf der Suche nach geeigneten Austragungsorten, die Robert Steiger von der Universität Innsbruck und Daniel Scott von der Universität Waterloo dem IOC präsentiert hatten. Die Winterspiele 2030 sollen nun erst im Herbst 2024 vergeben werden. Der Klimawandel hat nachhaltige Auswirkungen auf den Wintersport. Schon zu Beginn dieses Jahres hatte ein internationales Forschungsteam um Tourismusforscher Robert Steiger von der Universität Innsbruck in einer Studie gezeigt, dass ohne eine drastische Verringerung der weltweiten Treibhausgasemissionen die meisten der bisherigen Gastgeber von Olympischen Winterspielen am Ende des Jahrhunderts nicht mehr in der Lage wären, zuverlässig faire und sichere Bedingungen für Winterspiele zu bieten. "Wir haben vorläufige Ergebnisse führender Wissenschaftler zu den Auswirkungen des Klimawandels, die eine potenzielle Verringerung der Zahl der klimasicheren Gastgeber in der Zukunft zeigen", wird IOC-Exekutivdirektor Christophe Dubi in der Washington Post zitiert, nachdem Robert Steiger und Daniel Scott von der Universität Waterloo in Kanada dem IOC ihre Daten Mitte November präsentiert hatten. Die Entscheidung über den Austragungsort der Olympischen Winterspiele 2030 wurde in der letzten IOC-Sitzung von 2023 auf 2024 verschoben.
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