Die menschliche Geburt: Eine evolutionäre Kompromiss-Geschichte

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Menschliches Becken und Muskeln des Beckenbodens, die den knöchernen Beckenkanal
Menschliches Becken und Muskeln des Beckenbodens, die den knöchernen Beckenkanal überspannen. Das verwendete Modell (1, transparentes Cyan) überlagert die Beckenbodenmuskeln (2, rot). (© Katya Stansfield)
Menschliches Becken und Muskeln des Beckenbodens, die den knöchernen Beckenkanal überspannen. Das verwendete Modell (1, transparentes Cyan) überlagert die Beckenbodenmuskeln (2, rot ). Katya Stansfield) - Verglichen mit vielen anderen Primaten ist die menschliche Geburt relativ schwierig, da der Kopf des Babys im Vergleich zum Geburtskanal sehr groß ist. Dieses Schädel-Becken-Verhältnis erhöht das Risiko für Geburtskomplikationen. Lange wurde vermutet, dass der aufrechte Gang des Menschen eine evolutionäre Vergrößerung des Beckens verhinderte. Biolog*innen der Universität Wien haben in einer aktuellen Studie im Fachmagazin PNAS eine andere Erklärung gefunden: Ein größerer Beckenkanal erschwert es dem Beckenboden, den Foetus und die inneren Organe zu halten und erhöht das Risiko für Inkontinenz. Frühere Studien von Wissenschafter*innen der Universität Wien zeigten bereits, wie die Evolution des menschlichen Beckens durch gegensätzlichen Selektionsfaktoren bestimmt ist.
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