
(© Anjanette Webb, Capture Studio) - Oxytocin, weitläufig bekannt als das "Liebeshormon", reguliert viele Funktionen im Körper, darunter die Geburt, das Brustwachstum und das Stillen. Ein Team um Medizinchemiker Markus Muttenthaler von der Universität Wien präsentiert in einem Übersichtsartikel in "Oncogene" das derzeitige Wissen zur Rolle vom Oxytocin Signal System bei Brustkrebs. Für die Forscher*innen bietet der Oxytocin-Rezeptor - das Zielmolekül des Hormons - einen vielversprechenden Ansatz für neue Therapiekonzepte. Ihr Ziel ist es nun, das Verständnis über die durch den Rezeptor angestoßenen biochemischen Signalwege zu vertiefen und potenzielle Wirkstoffkandidaten zu finden. Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Trotz etablierter Therapiewege (Operation, Strahlenund Chemotherapie, Hormonund Immuntherapien etc.) sucht die Forschung nach weiteren Wegen für präventive und zielgerichtete Behandlungen. Resistenzen bei medikamentösen Therapien, ein Wiederauftreten von Brustkrebs und Metastasenbildung bleiben derzeitige Herausforderungen im Umgang mit der Erkrankung.
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