Wissenschafter aus Wien, Kahan Dare (links) und Manuel Reisenbauer (rechts), am Experiment, das ein schwebendes Nanoteilchen in seinen bewegten Quantengrundzustand kühlte.
Wissenschafter aus Wien, Kahan Dare ( links ) und Manuel Reisenbauer ( rechts ), am Experiment, das ein schwebendes Nanoteilchen in seinen bewegten Quantengrundzustand kühlte. Lorenzo Magrini, Yuriy Coroli/Universität Wien) - Forscher in Österreich bringen mithilfe eines Lasers ein Nanoteilchen aus Glas zum Schweben und kühlen es erstmals bis in das Quantenregime. Obwohl es in einer Umgebung bei Raumtemperatur gefangen ist, wird die Bewegung des Teilchens ausschließlich durch die Gesetze der Quantenphysik bestimmt. Das Team von Wissenschaftern der Universität Wien, der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und des Massachusetts Institute of Technology (MIT) veröffentlicht seine neue Studie in der Zeitschrift Science. Quanteneigenschaften einzelner Atome können bekanntermaßen durch Laserlicht kontrolliert und manipuliert werden. Selbst große Wolken aus Hunderten von Millionen von Atomen können in das Quantenregime gebracht werden. Dadurch entstehen makroskopische Quantenzustände der Materie wie Quantengase oder Bose-Einstein-Kondensate, die heutzutage auch in neuartigen Quantentechnologien zum Einsatz kommen.
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