
ForscherInnen zeigen, dass junge Sterne erdähnliche Stickstoff-dominierte Atmosphären rapide zerstören können. Der Entdeckung tausender Planten, welche um entfernte Sterne kreisen, folgte eine der fundamentalen Fragen der heutigen Wissenschaft: Kann sich Leben auf diesen entwickeln? Eine zentrale Bedingung dafür ist die Fähigkeit der Planeten eine Atmosphäre zu bilden und über ihre Lebenszeit zu erhalten. In einer Kooperation von Forschern der Universität Wien und dem Institut für Weltraumforschung in Graz wurde gezeigt, dass speziell junge Sterne in der Lage sind diese Schutzhülle innerhalb kürzester Zeit zu zerstören. Dies verringert die Wahrscheinlichkeit, Leben außerhalb unseres Sonnensystems zu finden, erheblich. Die Ergebnisse erscheinen aktuell in der Fachzeitschrift Astronomy & Astrophysics Letters. Eines der aktivsten Forschungsthemen der modernen Astronomie ist die Suche nach Planeten mit erdähnlicher Atmosphäre und Oberflächenbeschaffenheit, die in der Lage ist Leben zu beherbergen. Bisher lag einer der Schwerpunkte auf Planeten, welche sogenannte M-Zwerge umkreisen.
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