Marienkäfer, die Blattläuse fressen, tragen zu natürlicher Schädlingskontrolle in Agrarlandschaften bei - sowie viele andere räuberische Insektenarten.
Rund 20 Prozent der Agrarflächen weltweit bringen heute weniger Erträge als vor 20 Jahren. Schuld daran sei der Mensch, so die Welternährungsorganisation FAO: Er habe nicht genug für den Schutz des Artenreichtums getan. Ein internationales Forschungsteam unter Beteiligung der Agrarökologin Bea Maas vom Department für Botanik und Biodiversitätsforschung der Universität Wien belegt in einer neuen Studie in "Science Advances" die Vorteile von Artenvielfalt für die Landwirtschaft: Agrarflächen mit größerer Artenvielfalt sind besser vor schädlichen Insekten geschützt, fördern die Bestäubung und produzieren höhere Erträge. Die Natur ist in vielerlei Hinsicht eine herausragende Dienstleisterin für die Landwirtschaft. Bienen und Hummeln bestäuben Obstbäume und andere Nutzpflanzen. Schlupfwespen und Raubkäfer fressen Schädlinge, die sich sonst über die Ackerfrüchte hermachen würden. Dazu kommen viele weitere Tierarten, die gratis für den Menschen arbeiten.
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