JKU-Publikation: Lernen mit Körper und Geist
Grosse Resonanz hat eine JKU-Publikation (Institut für Information Engineering) zu bewegungsorientierem Lernen hervorgerufen. Darin wird aufgezeigt, dass Körper und Geist sich nicht trennen lassen, sondern vielmehr gegenseitig ergänzen. Gehirnforscherin Dr.in Manuela Macedonia zeigt in diesem Artikel auf, wie sehr sich das Bild, wie Lernen ablaufen soll, verändert. Von der strikten Trennung zwischen Körper und Geist ist aus Sicht der Neurowissenschaft heute nicht mehr die Rede. Im Gegenteil: Werden z.B. Vokabel nicht nur 'mit dem Geist' gelernt, sondern auch mit Gesten verbunden, erhöht sich die Lernleistung massiv. Selbst auf 'abstrakten' Gebieten wie Mathematik liefern SchülerInnen bessere Lernerfolge, wenn der Lernstoff auch mittels Bewegung vermittelt wird. Macedonia, selbst federführend auf dem Gebiet virtuell unterstützten Spracherwerbs, führt zum Beleg zahlreiche Studien zum Thema auf.