Der Temperaturunterschied zwischen einem heißen (rot) und einem kalten (blau) Nanoteilchen führt zu einer Ausrichtung der Moleküle in der umgebenden polaren Flüssigkeit, welche wiederum eine anziehende Kraft zwischen den beiden Teilchen verursacht (Copyright: Andela ‘ari’/Peter Wirnsberger/University of Cambridge).
Elektrisch geladene Teilchen üben starke anziehende oder abstoßende Kräfte aufeinander aus. Mit Hilfe von Computersimulationen konnten WissenschafterInnen der Universitäten Cambridge und Wien um Christoph Dellago nun nachweisen, dass selbst zwischen elektrisch neutralen Nanoteilchen ganz ähnliche Kräfte wirken, falls diese kälter oder wärmer sind als die Flüssigkeit, in der sie gelöst sind. Die aktuelle Studie erscheint im Fachmagazin PNAS. Körper können elektrische Ladungen tragen, die in zwei Arten vorkommen - positiv oder negativ - und die zu Kräften zwischen den Körpern führen. Dabei stoßen sich gleichartige Ladungen ab, während Ladungen mit unterschiedlichem Vorzeichen einander anziehen. Diese sogenannten elektrostatischen Kräfte sind stark, wenn sich die Ladungen nahe sind und nehmen dann mit zunehmender Entfernung schnell ab. Elektrisch neutrale Körper üben hingegen keine elektrostatischen Kräfte aufeinander aus.
UM DIESEN ARTIKEL ZU LESEN, ERSTELLEN SIE IHR KONTO
Und verlängern Sie Ihre Lektüre, kostenlos und unverbindlich.