Gefahr für die Leber

Mit Hilfe modernster Technologien konnten die mikroskopisch kleinen Fetttröpfche
Mit Hilfe modernster Technologien konnten die mikroskopisch kleinen Fetttröpfchen von Sternzellen unter die Lupe genommen werden. Grafik: Thomas Eichmann <a class="lightbox" rel="lightbox[news]" title="" href=" Thomas Eichmann, Achim Lass und Lukas Grumet (v.l.) Foto: Uni Graz/Tzivanopoulos
Bei der Entwicklung schwerer Lebererkrankungen spielen Sternzellen eine zentrale Rolle. Bleibt beispielsweise eine Fettleber unbehandelt, so kann es zu einer Aktivierung dieses Zelltyps kommen. Dadurch transformieren Sternzellen zu Muskel-ähnlichen Zellen, und es ändern sich auch ihre Eigenschaften. Diese Aktivierung wird als Schlüsselereignis der Entwicklung von der Fettleber zur Leberfibrose und schließlich zum Leberkrebs betrachtet. ForscherInnen der Karl-Franzens-Universität Graz ist es nun erstmals gelungen, die exakte Fettzusammensetzung sowie die Identität spezieller Proteine von Sternzellen zu entschlüsseln. Ihre Arbeit, die in der aktuellen Ausgabe des renommierten Journal of Lipid Research publiziert wurde, leistet einen grundlegenden Beitrag zum Verständnis der Physiologie von Sternzellen. ,,Wäre es möglich, ihre Aktivierung zu verhindern, könnte das einen positiven Einfluss auf die Entwicklung schwerer Leberkrankheiten haben", so Assoz.
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